28. Januar 2020

Stadtbahn aufgeschoben, aber nicht aufgehoben

 Im festlich geschmücktem „Faktory“ am Hasselbrookbahnhof trafen sich am Dienstag um 17 Uhr die Mitglieder des Landesverbands Hamburg zur traditionellen Weihnachtsfeier.

Nach einer fürstlichen Mahlzeit las Ingo Mecker eine humoristische Geschichte vor, die großen Beifall fand. Danach kam das Tischgespräch schnell wieder auf politische Themen.

Die bei der Konferenz von Bali erzielten Vereinbarungen wurden als Schritt in die richtige Richtung mehrheitlich begrüßt.

Aber auch landespolitische Themen kamen nicht zu kurz. Ingo Mecker erwies sich als versierter Kenner der von der Vorgängerregierung entwickelten Stadtbahnpläne, die er leidenschaftlich gegenüber kritischen Einwendungen als zukunftsweisend verteidigte.

Das von Bürgermeister Scholz in Gang gesetzte Busbeschleunigungsprogramm sei weder billiger noch könne es die Leistungsfähigkeit sowie den Komfort einer Stadtbahn je erreichen. In allen Weltstädten, die sich für die Wiedereinführung einer technisch optimierten Straßenbahn entschieden hatten, erwuchs nach anfänglicher Skepsis eine große Akzeptanz. Leider wurden in Hamburg bei der Vorstellung taktische Fehler gemacht, die es den Gegnern leicht machte, Teile der Bevölkerung dagegen aufzubringen.

Aber schon sehr bald werde man erkennen, dass man an der Stadtbahn nicht vorbeikommt.

 

Helmut Bein

Teile es, wenn es dir gefällt!

Schreibe einen Kommentar