27. Juni 2022

Das Geld für die Hochschulen wird knapp

In Deutschland steigen die Studentenzahlen, so auch in NRW. Laut Pressemeldung haben sich 633 000 Studenten im Wintersemester 2012 an den NRW-Hochschulen eingeschrieben – 7,2 % mehr als im Vorjahr.

(HK) Die Kosten steigen daher.

Die Studiengebühren wurden aber gestrichen.

Die Hochschulen hätten dafür keinen vollen Ausgleich vom Land bekommen, vermutet die Oppositionspartei FDP.

Es ist die Frage: kann man von einem hoch verschuldeten Land wie NRW erwarten, daß es alleine die ordnungsgemäße und hinreichende Finanzierung von Forschung und Lehre schafft? Das Land will die Schuldenbremse einhalten, die Neuverschuldung zurückfahren – aber der Schuldenblock reduziert sich ja nicht sondern wird nur nach oben begrenzt. Auch wenn die Schuldengrenze eingehalten wird, steigen bis dahin die Zinskosten. Und es besteht das Risiko, daß die z.Zt. sehr niedrigen Zinssätze wieder anziehen. Dann wird es sehr eng für den Landeshaushalt und die Finanzierung der Bildung.

Bei Einführung des u.a. von der Humanwirtschaftspartei vorgeschlagenen Freigeldeswürden aber die Zinssätze dauerhaft niedrig bleiben. Das Land könnte mehr für seine Hochschulen und Schulen tun, brauchte keine Hilfsgelder vom Bund einzuwerben. Die krisenfreie humane Wirtschaft, auch als Freiwirtschaft bekannt, würde die Steuerkraft der Bürger und der Wirtschaft stärken und bisherige Subventionen und Konjunkurstützen überflüssig machen.

Auch der einzelne Bürger könnte sich mehr leisten, weil er den vollen Arbeitsertrag erhielte. Die private Nachfrage nach mehr Bildung würde steigen und ein entsprechendes Angebot der Bildungseinrichtungen auslösen, was die Qualität des Bildungsangebotes steigert. Ein freier Wettbewerb würde sich im Bildungssektor entwickeln und das Lernen endlich Spaß machen. Und man könnte das Gelernte auch anwenden statt beim Arbeitsamt rum zu sitzen.

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