27. Juni 2022

Werden wir gerade konditioniert?

Wenn ja – wofür?

Die Medien laufen spätestens seit Corona alle auf einer Linie. Die kleinen AHA-Momente in Leserbriefen oder kleinen, versteckten Artikeln Innenseite unten rechts – manchmal auch links – sind seit Ende Februar auch verschwunden. Wohin?

Das “correktiv” der Tagesschau widerlegt die eigenen, vor 5-6 Jahren getätigten Aussagen in dem es sie ignoriert und bezeichnet selbe Aussagen aus anderer Quelle als Fake. Feindbilder werden installiert. Warum?

Überwunden geglaubter Rassimus kommt aus allen Poren, vor allen dort, wo noch vor kurzen permanent Kritikern solcher vorgeworfen wurde.

Nicht verarbeitete, in der Familie weitergereichte, vererbte Traumata aus den Tagen des letzten Krieges, tritt zu Tage und verblendet. Statt neutraler journalistischer Informtionen wird persönlicher Hass verbreitet.

Bei Hinweisen auf Irrtümer und Verallgemeinerungen, bei Darstellung einer anderen Sicht auf die Dinge wird man sofort als “Putin Propagandist” verunglimpft. Nachdenken, überdenken nicht erwünscht. Unfehlbarkeit vorgegebener Aussagen ist Dogma.

“Im Krieg stirbt die Wahrheit als erstes”

Wir werden gerade konditioniert!

Es ist immer der gleiche Ablauf, der gleiche Plan. Lapidar heißt es oft, der Mensch hat nichts aus seiner Geschichte gelernt. Nun, er hat schon gelernt, nur der Mechanismus des Zinsgeldsystems lässt ihm keine andere Wahl solange er diesen nicht erkennen will. Man kann da von einer monetären Gesetzmäßigkeit sprechen. Oder von einem Regelkreislauf. Gibt es dort einen Programmfehler, kommt das System ins stocken und stolpern, bis es expoldiert (Krieg). Setzt man nachher die Teile wieder in der alten Form zusammen, beginnt der Kreislauf von vorn (restart). Da der Programmfehler jedoch nicht behoben wurde, beginnt es wieder zu stocken und stolpern, bis es wieder explodiert (nächster Krieg). Stocken und Stolpern tut dieses gegenwärtige System schon lange. Die Explosion steht kurz davor. Ein endloser Kreislauf? Die Verantwortlichen sehen keine Veranlassung, etwas zu verändern. Bei jeder bisherigen Explosion waren sie immer weit genug weg vom Geschehen. Und sie gedenken es auch diesmal zu sein. Und für diese Explosion will man uns nun konditionieren, unsere Zahlungsbereitschaft herstellen. Wer sich dagegenstellt, warnt, wird bestensfalls als Spinner verunglimpft.

Wie können wir uns wehren und den Falken, dem Kapital einen Strich durch die Rechnung machen? Reicht es MENSCH zu bleiben?

Bleibt uns noch genug Zeit, in den Regelkreislauf ein zugreifen? Ein kleiner Dreh an der Funktionsweise des Motors, unserem Geldsystem, könnte es möglich machen. Damit das System dann auch wirklich rund läuft.

Na dann,
denken Sie einmal darüber nach –
einen schönen Tag noch!
HH

Weitersagen, Teilen, Reblog erwünscht

Ein Gedanke zu “Werden wir gerade konditioniert?

  1. Harald, ich sehe hier verschiedene Ebenen. Die eine ist, wie du hier anklingen lässt, dass parasitäre und lebensfeindliche Geldsystem, das auf Zerstörung der materiellen Basis auf Kosten der Masse, bereichernd für wenige Schmarotzer (die unsichtbar bleiben – die sichtbaren Figuren sind Mitspieler und bekommen eine Gage, weil sie das kollektive Bewusstsein trüben helfen) aus ist.

    Die andere Ebene betrifft die Bewusstwerdung des Menschen und ist eng verwoben mit dem polarisierenden Geldsystem, das auf psychologischer Ebene quasi das Bewusstsein spaltet und so eine Bewusstwerdung erschwert. Ängstliche Menschen wehren ab und verdrängen, suchen sich Ablenkung oder werden süchtig, suchen den Sinn des Lebens in Ersatz- und Scheinwerten – Materielles, Auto, Haus, Geld!

    Das Bewusstsein bleibt kollektiv gespalten in Ratio/ der Fixierung auf das Denken und “Meinung bilden” (deshalb ist das ja auch erlaubt und propagiert, die “Meinungsfreiheit”) und dem viel mächtigeren und manipulierbaren/ beeinflussbaren Unbewussten.

    Kollektiv müsste erkannt werden, dass wir durch unerlöste Urängste und Urschmerzen permanent verdrängen und die Verantwortung für unser Leben nach außen abgeben.

    Das ist die Konditionierung, die du meinst, von der der Kapitalismus erst leben und funktionieren kann, eine Konditionierung zum Kind-Ich, bei der die “Eliten” dann den Papa/ Mama spielen und “auf jeden Menschen aufpassen”, völlig übergriffig die Menschen wie Kinder behandeln, schlimmer noch, wie Nutzvieh.

    Ursache ist, dass wir von frühauf gelernt haben (schon mit Beginn der Schule), dass es Andere, Bessere, Kompetentere für uns machen, Antworten für uns haben und wir permanent die Verantwortung für unser Sicherheitsbedürfnis und für unser Wohl an Experten, Politikern, Obrigkeiten abgeben.

    Wir sind konditioniert auf Obrigkeiten, die es für uns regeln. Und diese Konditionierung schreitet voran und ist eng mit dem Kapitalismus und seiner wesenseigenen Dekadenz verknüpft. Und sie wird beschleunigt durch die mediale Wolke, in der jeder eingewoben ist.

    Denn dieses Geldsystem erzeugt strukturell Armut und Reichtum, und beides führt in die Verdammnis! In die Armut oder in den Größenwahn. Jedenfalls weg vom Menschsein, dass sich durch Balance, Integrität und Eigenverantwortung auszeichnet und potenziell in jedem Menschen angelegt ist.

    Nur – mit Menschen in diesem Sinne lässt sich schlecht ausbeuten, missbrauchen, Geld machen!

    Und der Kapitalismus als Monster (und das ist er tatsächlich) bleibt aufgrund seiner strukturellen und gesichtslosen Macht leider unsichtbar, ähnlich wie der Zuckerspiegel im Blut bleibt der unbemerkt, wenn der durch ungesunde und unausgewogene Lebensweise steigt, bis man es merkt und es dann fast zu spät ist. Darin muss also weiter Aufklärung betrieben werden, damit die Menschen die Zusammenhänge erkennen.

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