27. Juni 2022

Wenn ein Volk beginnt, sich für seine Politiker zu schämen…

…dann gibt es wieder Hoffnung für das Land und die berechtigte Chance auf eine Besserung in der Zukunft.

Den Herren Beck und Steinmeier passt es überhaupt nicht in den Kram, dass sich ihre Partei-Kollegin, die Entwicklungsministerin Heide Wieczorek-Zeul, mit dem Dalai Lama trifft. Das könnte die Beziehungen zu China belasten. Denn: Gewalt ist doch bitteschön nicht gleich Gewalt und Menschenrechte hier sind nicht gleich Menschenrechte dort.

Die Beziehungen zu China – um was wird es wohl gehen? Um Deals. Um Wirtschaftsabkommen. Versprechen hier, Versprechen dort. Mehr Euros als Dollars. Billige Kohlekraftwerke und beste Imagepolitur im deutschen Fernsehen gegen chinesische Freundlichkeit für deutsches Kapital. Die europäischen Renditen müssen in China gesichert werden, so wie die Freiheit am Hindukusch verteidigt wird. Denn es zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles – beim Renditemachen. Das nennt man heutzutage „internationale Beziehungen“.

Die Herren Beck und Steinmeier glänzen durch diesen blanken Opportunismus, den sie wahrscheinlich ihrer völligen Inkompetenz nicht nur in Wirtschaftsfragen zu verdanken haben.
Es beschleicht einen das Gefühl, dass sich in der Regierung eine Bande von Ganoven und Schiebern zusammengefunden hat, die nun Politik spielt und dabei die Bürger wie Jetons auf dem Spieltisch hin- und herschiebt. Nicht, dass sich unsere Regierung dabei besonders hervortun würde. Derzeit ist auf der Welt kaum eine Regierung auszumachen, die nicht ihre Bevölkerung belügen und betrügen und gefügig dem Elend preisgeben würde.

Wer davon genug hat, der schließe sich uns an und informiere sich über die wahren Ursachen von Ausbeutung und Unterdrückung.

Denn erst wenn wir anfangen, uns für unsere Politiker zu schämen, sind diese Politiker nicht mehr nur das, was wir verdienen und wir haben berechtigte Aussicht auf bessere Führungskräfte in Wirtschaft und Politik.

Angelika Garbaya

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