Welternährung: Wo wächst in Zukunft was?

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Es heißt, die Flächen werden knapp. Aber braucht man in Zukunft noch Äcker? Oder kommt die Landwirtschaft in die Städte? Und was hätte Karl Marx dazu gesagt? Ein Blick in die Zukunft des Essens.

Quelle: Welternährung: Wo wächst in Zukunft was?

 

Heute mal ein Artikel über die Zukunft unserer Ernährung
mit schon fast vollständiger Auflistung aller begrenzenden Faktoren und
sogar Wortfolgen wie “hochverschuldeten Standard-Kuhhaltung der Wachstumsbetriebe, Abhängigkeit vom Öl, so fraglich ist die Stabilität des Systems, Freiheit, ein vollendetes Nahrungsmittel-Industriegeflecht in der Hand von Handelsketten und Banken, Irrsinnig viele Lastwagen versorgen uns täglich mit industriell hergestellter Nahrung, die Weltbevölkerung wächst von jetzt 7,5 auf 10 Milliarden Menschen an, der Ackerbau muss zurück in die Städte, in Sambia züchten Kleinbauern-Kooperativen Speisepilze in Holzhütten mitten in der Stadt und verkaufen sie an die Luxushotels, in prekären Vierteln amerikanischer Städte fehlt Millionen das Geld für den Einkauf – das, was im Garten wächst, hilft zum überleben, auch Nüsse aus dem Park und Brombeeren vom Straßenrand, Berlin – Aquaponic, Fische und Basilikum aus der Stadt, Michael Braungart, Kreislaufwirtschaft im industriellen Maßstab als einziger Überlebensweg für die Menschheit.” Dabei wäre es so einfach: Umlaufgesicherte Index-Währungen für die Metropolregionen dieser Weltwürden alle diese Aufgabenstellungen relativ rasch in den Griff bekommen.

WP

 

 

Michael Braungart: “Er sieht eine Kreislaufwirtschaft in großem, industriellem Maßstab als den einzigen Überlebensweg. Geschlossene Stoffkreisläufe in allen Bereichen, nicht nur im  Agrarischen. Er will alle Stoffe in biologische und technische Kreisläufe trennen. Was sich abnutzt, in der Erde, im Meer oder in der menschlichen Lunge verbleibt, solle abbau- und essbar sein. Mit anderen Worten: Es darf keinen Müll mehr geben. Kein Plastik im Meer, kein Nitrat im Boden, kein Phosphor im Abwasser. Alle Nährstoffe auffangen und wieder in die Nutzung. „Alles“, sagte Braungart, müssten die Menschen „konsequent in Nährstoffen denken“. Sein Vorbild sind die Ameisen. Sie leben gut ohne Müll.”
Seine Ideen setzt an der Kernfrage an: Wie kann mehr oder gleichviel geerntet und produziert werden, und zugleich weniger Erdöl, Kohle, aber auch Wasser, Sand, Erze, Seltenerden verbraucht werden? Durch konsequente Wiederverwertung.”
“Dabei ist besonders fraglich, wie mit den Fäkalien der Menschen umzugehen sei. Auf sie kommt es letztlich an. Kreislaufwirtschaft hieße: Die menschlichen Fäkalien müssten raus auf die Felder, anstatt sie ins Meer fließen zu lassen. Doch Stadtwerke und kommunale Abwasserbetriebe dürfen das nicht: Das Abwasser der Städte ist voller Hormonen von der Antibabypille, und voller Arzneimittelrückständen: Schmerzmittel vor allem, auch Kosmetika und Mikroplastik.”
“Denn niemand weiß, wer uns übermorgen füttert, und die Industrie denke noch viel zu wenig darüber nach.”