Tellkamp und Grünbein in Dresden – “Ein guter Streit, der da geführt wurde”

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Nach Protesten gegen rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse warnten Unterzeichner einer “Charta 2017” vor einer “Meinungsdiktatur”. Darunter auch Uwe Tellkamp. Gestern traf er in Dresden auf den

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300 Personen wurden erwartet, 850 sind gekommen. Kein Thema brennt derzeit so unter den Nägeln wie “Meinungsfreiheit”. Während den offiziellen Stellen diese zu weit geht, sind weite Teile der Bevölkerung anderer Meinung. Viele fühlen sich in die Zeiten der Deutschen Diktaturen des letzten Jahrhunderds zurück versetzt. Meinungfreiheit ist eines der wichtigsten Bestandteile einer Demokratie.
Wer eine solche einschränkt, will seine Meinung als das NonPlusUltra. Wege dazu gibt es viele und die Methoden werden immer filigraner. Ob jemand mit der Nazikeule zum schweigen gebracht werden soll, oder jedes Wort als Hasswort deklamiert wird spielt dabei keine Rolle.
Und mittlerweile haben wir ja auch wieder eine Stiftung, welche darüber – im Sinne des Systems  – wacht. Dem gelernten DDR-Bürger kommt solches seltsam bekannt vor.
Tellcamp setzte sich im Gespräch für ein Recht auf Meinungsfreiheit ein. Das Ergebniss: Sein Verlag Suhrkamp distanziert sich von seinen Aussagen, Grüne Politiker beschimpfen ihn. Das nächste Kapitel spielt sich im Vorfeld der Leipziger Buchmesse ab. Die Linksfraktion im Stadtrat verlang den Ausschluss ihr missliebiger Verlage, natürlich alles “Rechte Verlage”
Wie sagte die Kommuistin Rosa Luxemburg einmal: “Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden”

HH