Sparmaßnahmen an Schulen: Mit den Ferien kommt die Entlassung

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Tausende angestellte Lehrer werden vom Staat pünktlich zu Beginn der Sommerferien für sechs Wochen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Einige Bundesländer fallen dabei besonders auf.

Quelle: Sparmaßnahmen an Schulen: Mit den Ferien kommt die Entlassung – SPIEGEL ONLINE – Leben und Lernen

Man könnte natürlich wieder freiwirtschaftlich argumentieren:
Der Zinseszinseffekt erzeugt künstlich Knappheit überall und
so natürlich auch bei sozialen Errungenschaften wie Bildung
oder bei denen, die Bildung vermitteln sollen.
Aber speziell in diesem Fall gilt es, sich eher an den Kopf
zu greifen, damit dieser nicht in pausenloses schütteln verfällt:
Offensichtlich ist es nicht völlig egal, wer auf den Kosten von
angestellten Lehrern sitzen bleibt: Der Schuldirektor, dem es
die Bilanz verhagelt durch höhere Ausgaben bei den Lehrern
oder den Ländern mit Ihren Arbeitsämtern: Der Statt muss in
jedem Fall für die Lehrer zahlen. Insofern kann ich das nur als
eine gewisse Art von Schildbürgerstreich ansehen, was wir hier
geboten bekommen.
Ach so, ehe ich es vergesse: Wie viel mag es wohl kosten, die
Lehrer gleich angestellt zu lassen? Ach ja: 12,5 Millionen.
Wie viel würde der Staat mehr einnehmen, wenn er den
Zinseszinseffekt durch eine umlaufgesicherte Index-Währung
unterlaufen würde? Ach ja, ca. 800 Milliarden Euro, ein drittel
des BIP, pro Jahr, versteht sich! Einfach lächerlich, diese Posse.
WP