Bertelsmann-Studie: Europa ist wieder ein bisschen gerechter

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Der Aufschwung in Europa hat Folgen: Auf dem Kontinent geht es wirtschaftlich gerechter zu, haben Fachleute der Bertelsmann-Stiftung ermittelt. Das gilt aber nicht überall gleichermaßen.

Europa wieder ein “bisschen” gerechter? Das bringt mich dann doch ziemlich aus der Fassung! Will uns der Journalist hinters Licht führen oder durchschaut er die Materie nicht?
“Durch den positiven Beschäftigungstrend habe auch das Risiko von Armut und soziale Ausgrenzung leicht abgenommen. Bedroht davon seien aber immer noch 117,5 Millionen Menschen. Überdurchschnittlich gelte das für frühere und aktuelle Krisenländer wie Griechenland, Spanien und Italien.”
Bei ca. 500 Millionen Mitbürgern in der EU sind das ja nur etwas mehr als 20%, oder? Mal abgesehen davon, das daran überhaupt nichts schön zu reden oder schön zu schreiben ist: Durch die Gemeinschaftswährung Euro und damit der Unmöglichkeit, eine eigene Währung auf- oder abwerten zu können, werden sich diese Länder niemals wieder erholen können. Es nutzt nichts: Wir brauchen dringend separate, umlaufgesicherte Index-Währungen für Europas Metropolregionen, ansonsten ist die nächste Finanzkrise vorprogrammiert.

Quelle: Bertelsmann-Studie: Europa ist wieder ein bisschen gerechter