8. Mai 2021

Nach Corona-Krise ist vor der Schulden-Krise

Liebe Mitmenschen, der Coronavirus hat uns alle aus dem Schritt gebracht und er hat uns noch fest im Griff. Doch, wir müssen an unsere Zukunft denken und die sieht nie mehr so aus, wie sie war.

Die Schüler „Fridays for Future“, die Freitags ab 11:00 Uhr die Schule verlassen haben, um für ein besseres Klima für Mutter Erde zu demonstrieren, geht nicht mehr. Der Corona-Virus hat auch da eingegriffen, die Wirtschaft steht fast still und dies weltweit. Die Corona-Krise wird von den Verantwortlichen und der Bevölkerung gut gemeistert, so hoffen wir alle.

Jeder fragt sich, wie wird es nach der Corona-Krise weitergehen? Eines muss jedem ganz klar sein, um die Wirtschaft am Leben zu erhalten müssen wir, zu den Schulden die wir haben, neue Schulden machen. Die Anleihekäufe der EZB (Europäische Zentral Bank) stehen bei ca. 2,7 Billionen €; Deutsch-land ist mit ca. 1,9 Billionen € verschuldet und die ganze Welt (Firmen, Banken, Staaten und Privathaushalten) mit rund 255 Billionen US-Dollar verschuldet und dies vor der Krise. Und wenn alles zusammenbricht, die Schulden bleiben. Und, wenn es nicht zu glauben ist, gegenüber den Schulden stehen in derselben Höhe Guthaben. Vom Corona-Virus-Wachstum haben wir das Exponentielle Wachstum kennen gelernt. Dieses Exponentielle-Wachstum haben wir auch in unserem Geldsystem.

Nun, wir sind in der Sackgasse der Realität, in der die ganze Welt steckt, angekommen. Wir alle müssen einem System dienen, welches exponentiell wächst. Gegen dieses System ist kein Kraut gewachsen außer am Ende der Tot. Und total schlimm ist, der Mensch hat keine Sinne in seiner Evolution entwickeln können, um die Macht die hinter dem exponentiellen Wachstum steckt, frühzeitig erkennen zu können. Dies ist der Virus im Geldsystem.

Der Corona-Virus verdoppelt sich alle 3-7Tage. Der Geldsystem-Virus verdoppelt sich bei 12% Zins, wie der Gewinn bei, z.B. BlackRock üblich, alle 6Jahre. Dies ist die Ursache des Wirtschaftswachstums-Zwang, mit Klimawandel, Umweltzerstörung und vieles mehr.

Alles ist da, nur nicht dort, wo es gebraucht wird. Dies betrifft viele Dinge und kursiert real in allen Volkswirtschaften. Die eine Seite hat Überfluss, die andere Seite großen Mangel. Zum Beispiel Wasser, Arbeit, Geld, Land, Nahrung und anderes mehr. Ein anderes Problem hat der Club of Rom 1972 mit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ in den Fokus gebracht und auf Nachhaltigkeit gedrängt. Seitdem sind 48 Jahre vergangen und es wird jedem sichtbar, dass die Natur sich langsam seiner Peiniger sich erwehrt.

Alle Regierungen, Großkonzerne, große Geldverwalter (wie z.B. BlackRock), Medien und andere, sind so miteinander verflochten und verpflichtet, dass sie nur in einem sehr engen Bereich handlungsfähig sind. Wir alle haben, durch die vielen Tausenden von Möglichkeiten, uns angewöhnt nur das zu beurteilen und zu verstehen, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Wir sind technisch hochbegabt, dass wir sogar die Welt aus dem Gleichgewicht bringen können. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Die andere Seite ist uns verborgen. Und diese Seite ist es, die wir ans Licht bringen müssen, um die derzeitigen Probleme lösen zu können.

Wir bewegen uns an der Oberfläche, an der Peripherie, und schreiten immer weiter nach außen und merken nicht, dass wir uns durch immer mehr Möglichkeiten verzetteln, verunsichern und immer mehr Energie brauchen. Die IT-Systeme verschlingen uns und werden zum Schluss alle Energie benötigen. Alle Parteien sind genauso hilflos und haben keine Rezepte für eine Besserung. Links will man gar, nach einer Revolution, die Millionäre erschießen (war sicher von der Frau nicht ganz so gemeint); Rechts will man radikal, wie gehabt, ein Totalstaat, einführen; und die Mitte? Diese Politiker und deren Handlanger-Wissenschaftler und Lindner-Experten haben die Sachlage geschaffen, in der wir derzeit leben. Bis jetzt war es ja auch ganz schön. Nun kommen jedoch die Folgen und die kann man mit den althergebrachten Rezepten nicht mehr lösen. Wir brauchen humane Lösungen, die Herz und Verstand haben. Keine Organisation, mag sie heißen wie sie will, hat Herz und Verstand.

Herz und Verstand hat nur der einzelne Mensch.

Lösungen finden wir in der Natur:

Die Natur löst ihre Probleme so, dass sie spitz durch die Lücke in die Tiefe der Zusammenhänge vordringt und sesshaft, wie der Baum, mit der Umgebung sich effektiv, harmonisch und geschlossen koordiniert. Der Mensch kann das auch erlernen. Er braucht nur für alle Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt verantwortungsbewusst denken lernen. Da alles energetisch miteinander durch Knotenpunkte verbunden ist, können wir uns den Knotenpunkten entlang in die Tiefe der Zusammenhänge vordringen bis zu einem Kernproblem (Engpass) unserer Gesellschaft. Kennen wir die Kernprobleme unserer Gesellschaft, so ist es einfach diese in der Tiefe zu erkennen, um sie zu lösen. Die Lösung eines Kernproblems hat eine Kettenreaktion zu Folge: Alle nachfolgenden Probleme lösen sich mit der Zeit nach und nach in Luft auf. Siehe Bild:

Noch eine kleine Bemerkung:

  1. Mit Wirtschaftswachstum haben wir einen so genannten Wohlstand erreicht.
  2. Mit Wirtschaftswachstum haben wir unsere derzeitigen Probleme geschaffen.
  3. Mit Wirtschaftswachstum wollen wir das Klima retten? Logisch: ist „schizophren“.
  4. Mit weiter so, zerstören wir uns selbst, ob Reich oder Arm-muss jedem klar sein.

Aus diesem Grund können wir unser Geldsystem ohne großen Widerstand – außer den kleinen Wichtigtuer- so ändern, dass das Geld den Menschen dient und nicht umgekehrt, wie derzeit vorhanden. Die Lösung folgt.

Eine kleine Wiederholung aus Teil 1:

„In der Tiefe der Zusammenhänge können wir ein Kernproblem (Engpass) unsere Gesellschaft erkennen und lösen. Die Lösung eines Kernproblems hat eine Kettenreaktion zu Folge: Alle nachfolgenden Probleme lösen sich mit der Zeit nach und nach in Luft auf. Das Wirtschaftswachstum ist danach als ein Problem erkannt worden.“

Ein weiteres Problem hat uns die Corona-Krise mit dem exponentiellen Wachstum des Corona-Virus gezeigt: „Der Corona-Virus verdoppelt sich alle 3-7Tage. Der Geldsystem-Virus verdoppelt sich bei 12% Zins alle 6Jahre. Der Unterschied vom Corona-Virus zum Geldsystem-Virus ist ein tödliches unterfang-en: Der Corona-Virus betrifft alle Menschen und reduziert sich nach dem Zenit langsam in ein ertrag-bares Maß. Der Geldsystem-Virus betrifft nur die Wirtschaft, die arbeitenden Menschen, die Umwelt, das Klima, die Tiere und die Natur; weil dem Schuldenberg ein genauso großer Guthabenberg gegen-über steht. Siehe beiliegende Skizze:

Alle Regierungen brauchen Wirtschaftswachstum, um Schulden bezahlen zu können, oder Probleme zu mildern und vieles mehr. Die größten Probleme sind also:

  1. Zunehmende Plünderung der Umwelt und Zerstörung derselben (Klimawandel)
  2. Zunehmende Überschuldung aller Volkswirtschaften derzeit ca. 75 Billionen $
  3. Zunehmende Verteilerprobleme von Geld, Arbeit, Einkommen und anderes

Weder Kommunismus, Sozialismus noch Liberalismus haben ein Rezept. Sie alle operieren, wie zuvor beschrieben, an den Problemen der Oberfläche, an der Peripherie und schaffen so immer mehr Probleme als sie lösen können.

Vor vielen Jahren jedoch hat ein Herr „Silvio Gesell“, ein Kaufmann aus Argentinien, ein Systemfehler entdeckt. Dieser Fehler beleuchtet seit ca.100 Jahren die Humane-Wirtschaft.

Unser derzeitiges Geld (die Nachfrage) hat gegenüber den Waren (dem Angebot) folgende Vorteile, die im freien Markt voll ausgenützt werden:

  1. Es kann sich ohne Schaden dem Markt entziehen, dies ist der größte Vorteil.
  2. Es verdirbt nicht, wird nicht unmodern, rostet nicht und ist leicht zu transportieren.
  3. Kann als Schatzmittel Verwendung finden.
  4. Geld braucht keine Nahrung.

Das Angebot (die Waren und Dienstleistungen) ist gegenüber der Nachfrage so im Nachteil, dass es schmerzt. Wenn wir Angebot und Nachfrage im freien Markt, im Nachhinein, auf die Waage bringen, wird dies jedem sichtbar.

Das Angebot (alle Waren und Dienstleistungen) hat gegenüber der Nachfrage (Geld) folgende Nachteile:

  1. Das Angebot (auch Dienstleistungen) ist gezwungen sich am freien Markt feilzubieten.
  2. Das Angebot unterliegt einem natürlichen Verschleiß; es rostet, verdirbt u.v.m.
  3. Hinter dem Angebot stehen Menschen, die Lohn benötigen für die Fam. etc.
  4. Das Angebot hat Kapital-, Maschinen-, Gebäude- und Transportkosten u.a.m.

Wir bringen nun Angebot und Nachfrage auf eine Waage, um zu erkunden ob Gleichgewicht herrscht, wie es sein sollte. Achtung: Bedarf ohne Geld ist keine Nachfrage.

Angebot (Waren)Nachfrage (Geld)
Muss am Markt teilnehmen Hat kein Markt Teilnahme Zwang
Hat Verschleiß (incl. Inflation) von ca. -5% Hat kein Jahres-Verschleiß
Hat Menschen, die Lohn benötigen Braucht keine Nahrung
Hat Kapital- und Vorhaltekosten von ca. -5% Hat keines von beiden
Hat Zinseszinsen in sich von ca.-30% Keine
Mehrwertsteuer -19% (-7%) keine

Ergebnis:

Die Waren (Dienstleistungen) haben gegenüber der Nachfrage eine zusätzliche Last von über 50% zu tragen. Wer hier von einer sozialen Marktwirtschaft spricht, lebt auf einem anderen Planeten.

Die Lösung: Eine Geld-Druck-Abgabe von monatlich 0,5% (variabel je nach Bedarf) auf alles Bargeld und auf alle Girokonten. Wird alles automatisch an den Kassen und den Banken monatlich eingezogen.

Nun passiert folgendes:

Angebot (Waren) Nachfrage (Geld)(G)
Muss am Markt teilnehmen Muss am Markt teilnehmen, sonst Verlust
Hat Verschleiß von ca. -3% Hat ein Jahres-Verschleiß von -6%
(Inflation entfällt ca. 2%) Überschuß-Geld kommt zur Bank ohne Geld-Druck-Abgabe als Darlehen f.andere
Hat Menschen, die Lohn benötigen Braucht (keine) Nahrung
Hat nur noch reine Bankkosten von ca. -3% Keine
Zinseszinsen gehen langsam auf Nullkeine
Die Geld-Druck-Abgabe erhält der Staat als Ersatz für die Mehrwertsteuer.
(Mehrwertsteuer -19% (-7%) ) entfälltkeine
Summe der Belastung: ca. -6% Summe der Belastung: ca. -6%

Das Gleichgewicht ist annähernd hergestellt. Vollbeschäftigung, gute Werbung, immer weniger Schulden u.v.m. werden sich langsam einstellen. Der Staat kann die Konjunktur beleben oder bremsen, je nach Bedarf. Stabile Preise und vieles, vieles mehr wird sich nach und nach zum Guten für Alle einstellen.

Der Corona-Virus werden wir besiegen.

Der Geldsystem-Virus wird auch besiegt.

Ich grüße alle Menschen dieser Erde, lebt glücklich mit Herz und

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