8. Mai 2021

Staatsbankrott voraus: Deutsche Staatsschulden explodieren

ein Beitrag von G. Hannich. Herr Hannich war lange Zeit Redakteur der Zeitschrift HUMANWIRTSCHAFT.

Liebe Leser,

auf den ersten Blick sieht die wirtschaftliche Lage noch stabil aus. Von Seiten der Bundesregierung werden immer neue Hilfspakete geschnürt. Jetzt sollen Unternehmen Hilfen für einen längeren Zeitraum und insgesamt auch höhere Summen bekommen. So sehen es wohl die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vor.

Doch was dabei gerne übersehen wird: Für diese generösen Maßnahmen des Staates werden immer mehr neue Schulden aufgenommen. Und auch wenn das aus der Mode gekommen ist: Diese Schulden sind irgendwann fällig und müssen zurückgezahlt werden. Doch schon jetzt ist die Schuldenlast des deutschen Staates massiv. Das zeigen einmal mehr aktuelle Zahlen.

Schulden in Deutschland kaum noch beherrschbar

Wie das Statistische Bundesamt jetzt veröffentlichte, stiegen allein in den ersten drei Quartalen 2020 die Staatsschulden um 157 Milliarden Euro an. Ursache dafür sind die kreditfinanzierten Gelder, die von Bund und Ländern insbesondere zur Stützung von Selbstständigen und Unternehmen zur Abmilderung der durch die Coronakrise verursachten wirtschaftlichen Folgen eingesetzt wurden. Wie das Statistische Bundesamt weiter erklärt, sind die Ausgaben des Staates um fast 12 Prozent auf 1.231 Milliarden Euro hochgeschnellt, während die Steuereinnahmen gleichzeitig um 4,3 Prozent auf nur noch 945 Milliarden Euro einbrachen. Das ist eine Unterdeckung von 286 Milliarden Euro. Bezogen auf den Bundeshaushalt 2019 entspricht dieses Volumen rund 80 Prozent der für dieses Jahr geplanten Ausgaben.

Und dabei handelt es sich nur um die ersten drei Quartale im Jahr 2020 – die Situation wird sich noch viel schlimmer darstellen, wenn die Zahlen für das letzte Quartal 2020 vorliegen. Noch dramatischer wird es werden, falls der jetzige Lockdown – wie ich erwarte – immer weiter verlängert und verschärft wird. Wenn die Ausgaben immer größer werden und gleichzeitig die Steuereinnahmen des Staates zurückgehen, dann droht fast zwangsläufig der Staatsbankrott.

Schützen Sie sich aktiv vor dem kommenden Megacrash

Das gilt erst recht, wenn – wie ich es erwarte –, die Börsenblase platzt, weil das realwirtschaftliche Umfeld einer rückläufigen Wirtschaft überhaupt nicht zu immer neuen Rekordkursen an der Börse passt. Letztlich endet alles in einem großen Megacrash, bestehend aus Staatspleite, massiv steigenden Steuern und Börsenkrach.

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