27. Juni 2022

Bildungsrevolution

Wir brauchen eine Bildungsrevolution!

Kinder werden in Deutschland immer noch nach den gleichen Methoden unterrichtet wie vor 50 Jahren. Unsere Schulen zerstören die angeborene Neugier. Eine Revolution muss her, auf die Barrikaden!

https://www.cicero.de/kultur/wir-brauchen-eine-bildungsrevolution/51963

In den Pisa-Studien ist Deutschland jedes Mal weiter hinten zu finden. Die Forderung nach einem mehr an Bildung wird zwar immer lauter, doch dabei wird vergessen, Bildung basiert auf dem, was man dir zu lernen erlaubt. Auf dem, was du wissen sollst. Ihr Ziel ist nicht, dir beizubringen, was du wissen könntest. Der höchste Grad der Bildung für viele ist immer noch die Einbildung.

Wir kennen das nur zu gut: Marode Schulen, motivationslose Lehrkräfte. Dazu kommen aktuell noch die Drangsalierungen durch die mit Corona überforderte Politik. Unser Bildungssystem ist dazu hoffnungslos überaltert. Es setzt immer noch auf stures lernen statt auf die Förderung der natürlichen Intelligenz der Kinder.

Und wenn der Punkt erreicht ist, an dem eigentlich nichts mehr geht, erschallt der Ruf nach mehr, nach dem Staat. Doch welches Interesse hat der Staat an echter Bildung?

Dazu kommt es auf die Werte des Staates an. Ein kapitalistischer Staat wird immer im Interesse der ihn Beherrschenden bestrebt sein, seine Bürger zu ihm ergebenen Untertanen zu erziehen. Dazu ist eine sehr differenzierte Bildung erforderlich. Vom Harzi bis zur Superelite erhält jeder das für ihn optimierte notwendige Wissen präsentiert. Nur bei der Paarung von Intelligenz und entsprechender Hartnäckigkeit können Menschen aus den unteren Bildungsschichten einen Aufstieg erreichen. In den oberen Schichten ist Intelligenz noch nicht einmal unbedingt erforderlich.

Ein in einer humanwirtschaftlichen Gesellschaft unhaltbarer Zustand.

Wer also mangelnde Bildung zur Ursache für Armut macht, verkennt, dass Armut im gegenwärtigen System die Ursache für mangelnde Bildung geworden ist.
Dies wird sich in der HUMANWIRTSCHAFT ändern. Das heute faktisch bestehende Bildungsmonopol des Staates wird nach und nach durch die finanzielle und rechtliche Gleichstellung aller freien Schulen und Hochschulen mit den staatlichen Einrichtungen aufgehoben werden. Die dadurch entstehende Vielfalt von Schulen wird es den Eltern und Erziehenden ermöglichen, für ihre Kinder die am besten geeignete Schule auszuwählen.
Der freie Wettbewerb wird das Bildungswesen optimieren und darauf ausrichten, Lernprozesse dahin gehend zu gestalten, dass Schüler und Studierende befähigt werden, individuelle und kreative Problemlösungen zu erarbeiten, ohne dabei das Gemeinwohl aus den Augen zu verlieren.

Programm der HUMANwirtschaft

Und wer soll das bezahlen?
In der Humanwirtschaft kein Problem. Ob über Bildungsgutscheine oder einfach aus den Einnahmen auf die Nutzungsentgelte der unvermehrbaren Güter wie Boden, Wasser und Bodenschätze. Das der Demurage unterliegende freigeldbasierte Kapital wird sich selbst anbieten.

Na dann,
denken Sie einmal darüber nach –
einen schönen Tag noch!
HH

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