27. Juni 2022

Wie begegnen wir der Politik der Angst?

Zunächst:

Wer mit ANGST “Politik” macht, hat alles im Sinn, nur nicht die Freiheit des Menschen.

Wer mit ANGST vor Krankheiten “Politik” macht, hat alles im Sinn, nur nicht die Gesundheit des Menschen.

Wer mit ANGST vor “Verschwörungstheoretikern”, “Rechten” und “Querdenkern” “Politik” macht, hat alles im Sinn, nur nicht den Zusammenhalt der Menschen.

Wer mit ANGST vor Feindbildern “Politik” macht, hat alles im Sinn, nur nicht die Solidargemeinschaft.

Wer mit ANGST vor Strafen “Politik” macht, hat alles im Sinn, nur nicht das freie Denken des Menschen.

Wer die Angst der Angstmacher in sich aufnimmt, hat sich selbst entmündigt.

Nun zur guten Nachricht:

Es ist völlig in Ordnung, Angst zu haben. Angst ist eine Freundin, eine Verbündete, sie dient dir, macht dich vorsichtig und achtsam. Sie ist nichts Schlechtes oder Böses, das man “tilgen”, verbannen oder abwehren muss. Niemand kann dich vor deiner eigenen Angst retten oder erlösen! Schon gar nicht die, die dir Angst machen, um dann vorzugeben, dich vor Bedrohungen schützen zu wollen. Schon gar nicht die!

Wir müssen uns unserer Angst stellen, hinschauen, wo sie herkommt, was ihre Botschaft ist. Wir müssen eigenverantwortlich mit ihr leben.

Lass die Angst deine Dienerin sein, nicht deine Herrin. Die Angst ist gerade selbst Sklavin finsterer Mächte, sie wird vorgeführt, benutzt, fetischisiert, um Menschen in ein Joch zu zwingen. Angstprediger sind nicht daran interessiert, dass du dich mit deiner Angst auseinandersetzt. Denn sie wollen von deiner unverstandenen Angst profitieren!

Also: Wer im Außen sucht, wer nur hört und gehorcht, wer sich nur sagen lässt, konsumiert, was “wahr” ist, findet nur oberflächliche, halbe, korrumpierte “Antworten”.

Du musst dich selbst auf den Weg machen, suchen, dich auseinandersetzen, prüfen: Mit deinem ganzen Wesen! Denn auch das Leben ist immer ganz und vollkommen, mit einer ihm eigenen immanenten Intelligenz. Es hat unser Vertrauen verdient, denn das Leben hat uns. Wir haben es nur, weil es sich für uns entschieden hat. Wir sind Teil von ihm. Niemand erhält uns am Leben als das Leben selbst.

Vielleicht ist die medizinische Technologie mittlerweile ein Eingriff in die Intelligenz des Lebens, von Leuten, die “Gott” spielen wollen, es besser machen wollen, als das Leben selbst. Denn sie verachten das Lebendige, das im Werden begriffene, scheinbar Unvollkommene. Und wir werden uns langsam gewahr darüber, dass jeder Versuch der “Optimierung des Lebens” das Leben selbst einschränkt und austrocknet, bis es nicht mehr atmen kann.

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