28. September 2021

Fünf vor Zwölf

Obama

Es ist fünf vor Zwölf. Europa steht unmittelbar vor einem großen, wohl dem 3. Weltkrieg. Diese Warnung hat bereits im letzten Jahr u.a. Egon Bahr ausgesprochen. Jeder der offenen Auges die Medienlandschaft betrachtet wird diese Krieggefahr bestätigen können. Nur unsere Regierung scheint davon nichts wissen zu wollen.
Wie bekannt, erzwingt jedes Zinsgeldsystem nach einer Lebensdauer von ca 70 – 80 Jahren einen Neustart. Die Geldvermögen auf der einen Seite sind in dieser Zeit dermaßen ins Gigantische gewachsen, daß die wirtschaftliche Leistung der Volkswirtschaften keinen Pedant mehr darstellen können. Das Zinsgeldsystem erzwing daher eine möglichts große Vernichtung der Sachwerte.  Bereits vor über Hundert Jahren erkannte ein Sparkassenpräsident dieses Problem und forderte einen möglichst weltweiten Krieg. Und zweimal im letzten Jahrhundert wurde nach dieser Premisse verfahren.
Die von den moderen Waffen ausgehende Gefahr hat diesen Krieg bisher verhindert, aber nun scheint der Punkt gekommen zu sein, daß das Kapital auch dieses Risiko einzugehen bereit ist.
Die kapitalistische Leitwährung, der US-Amerikanische Dollar befindet sich seit längerem im Abwärtstrend. Immer mehr Länder weigern sich seine Vormachtstellung anzuerkennen. Das sich dieses Dollarsystem überhaupt über 100 Jahre halten konnte, und damit die oben genannte Lebensdauer scheinbar ad absurdum führt, hat der Dollar allerdings nur dem ständigen Kriegszustand, in welchem sich die USA befinden, zu verdanken. Die somit ständige Sachwertvernichtung und die anschließende als Aufbauhilfen getarnte Expansion des Dollarsystem bedienen den im Zinsgeldsytem innewohnenden Wachstumszwang. Da aber in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum möglich ist  – und Grenze ist da schon lange erreicht – bleibt den Kapitalbesitzern, also den Menschen hinter der FED, nur noch der Ausweg WELTkrieg.
Und da die USA ihre finanzsystembedingten notwendigen Kriege bisher immer weit weg der Heimat führen konnte, ist den Amerikanern kaum bewusst, welche Schrecken Krieg bedeutet. Auch in Mitteleuropa sind die Schrecken des letzten Krieges weitgehend vergessen. Anders ist die zu beobachtende Gleichgültigkeit gegenüber den Ereignissen in Osteuropa nicht erklärbar.
Frieden ist ein Herzenswunsch der Menschheit. Wenn wir diesen Krieg, welcher mit Sicherheit das Ende Europas bedeuten wird, verhindern wollen, müssen wir schnellstmöglich  weg vom Zinsgeldsytem – hin zu einem konstrucktiv umlaufgesichertem Geld. Wir Humanwirtschaftler sind bereit, diesen Wechsel zu gestalten.

Und deshalb brauchen wir die HUMANwirtschaft.

HH

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