28. September 2021

Insektensterben: 75 Prozent weniger Insekten in Deutschland

Das Insektensterben lässt sich nicht mehr abstreiten. Der oft kritisierte Krefelder Entomologen-Verein hat jetzt in einer Langzeitstudie gezeigt: Die Populationen sind seit der Wende um drei Viertel geschrumpft. Welchen Anteil hat die Landwirtschaft, welchen das Klima?

Quelle: Insektensterben: 75 Prozent weniger Insekten in Deutschland

Was hat das Insektensterben in Deutschland mit dem Fehler im Geldsystem zu tun? Die Konzentration des Kapitals in immer weniger Händen führt zwangsläufig zu immer größeren Oligopol- und Monopolstrukturen. Diese Strukturen verlangen nach einer ausreichend hohen Verzinsung des eingesetzten Kapitals, sonst bleibt das Geld auf den Konten liegen. Eine ausreichend hohe Verzinsung kann erreicht werden, wenn jedes Jahr mehr Erträge vom Acker kommen. Größere Erträge vom Acker gibt es kurzfristig, niemals nachhaltig, auch durch den Einsatz von Herbiziden und Insektiziden. Insektizide töten bekanntermaßen Insekten. Alle Missstände in Gesellschaft und Wirtschaft lassen sich letztendlich immer auf den Fehler im Geldsystem reduzieren. Deshalb sind auch alle ehrenamtlichen und politisch gewollten Tätigkeiten zum schlechten Schluss zum Scheitern verurteilt. Der Zoologe Johannes Steidle von der Universität Hohenheim wird noch deutlicher: „Die Ergebnisse der Untersuchung sind schockierend. Die kleine Hoffnung, dass die vorab bekannt gewordenen, beunruhigenden Informationen in der Publikation möglicherweise relativiert werden – zum Beispiel, weil sich die Arbeit als fehlerhaft erweist – ist zerstört! Die Arbeit ist methodisch sauber und zeigt flächendeckend für eine große geografische Region Mitteleuropas einen massiven Biomasserückgang für Insekten. Wir befinden uns mitten in einem Albtraum, da Insekten eine zentrale Rolle für das Funktionieren unserer Ökosysteme spielen.“


WP

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