{"id":842,"date":"2014-01-31T16:37:32","date_gmt":"2014-01-31T14:37:32","guid":{"rendered":"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=842"},"modified":"2019-12-06T16:18:18","modified_gmt":"2019-12-06T14:18:18","slug":"1-3-globalisierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=842","title":{"rendered":"1.3 Globalisierung"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"margin-down wp-block-heading\">Globalisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Es gibt keine Alternative &ndash; sagen die Politiker aller etablierten Parteien.<br>Keine Alternative zur &ldquo;Globalisierung&rdquo;.<br>Vielleicht haben sie recht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber muss es&nbsp;die <strong>&ldquo;Globalisierung des Elends&rdquo;<\/strong> sein, die nur wenigen Menschen zugute kommt?<\/p>\n\n\n\n<p>In der so genannten <strong>&ldquo;dritten Welt&rdquo;<\/strong> verhungern und verdursten Kinder.<br>Oder sie werden einfach umgebracht, bei &Uuml;bergriffen von anderen V&ouml;lkern.<br>Oder sie werden zu Waisen, weil ihre Eltern gestorben sind, oder gestorben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dieser Welt kennen wir, seit in 10 Tagen 800.000 Menschen eines Stammes von einem anderen Stamm ermordet wurden, den Begriff <strong>Genozid<\/strong>.<br>In Schulen werden Feuer gelegt und ganze Schulklassen verbrennen.<br>Ein&nbsp;Bildungssystem existiert in vielen dieser L&auml;nder quasi nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der <strong>&ldquo;zweiten Welt&rdquo;<\/strong>, werden viele M&auml;dchen gleich&nbsp;nach der Geburt oder nach der Geschlechtsbestimmung get&ouml;tet.<br>Man spricht von 500.000 get&ouml;teten weiblichen S&auml;uglingen j&auml;hrlich.<br>Die M&uuml;tter selbst sind es, die gegen ihre Natur handeln und die S&auml;uglinge vergiften oder verhungern lassen.<br>In Asien fehlen im Jahre 2006 etwa 100.000.000 Frauen und M&auml;dchen f&uuml;r ein demographisches Gleichgewicht.<br>Der Fachbegriff, der sich in der j&uuml;ngsten Vergangenheit ein Recht auf Verbleib in der Sprache erk&auml;mpft hat, hei&szlig;t <strong>&ldquo;F&ouml;tizid&rdquo;<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl diese Welt sehr reich an Geburten ist, tickt hier eine demografische Zeitbombe.<br>In Indien gibt es staatliche Unterst&uuml;tzung vom Staat f&uuml;r die Kinder, deren Eltern &ndash; meist arme Bauern &ndash; Selbstmord begangen haben, weil sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten.<br>Vorher gibt&rsquo;s nix. Und f&uuml;r von anderen umgebrachte Eltern auch nicht. Und wenn&rsquo;s keiner beweisen kann auch nix. Deswegen sind Pestizide das Mittel der Wahl, seinen Nachkommen noch einen Gefallen zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>In der <strong>&ldquo;ersten&nbsp;Welt&rdquo;<\/strong>, werden die Geburten viel fr&uuml;her verhindert. Aus unserer Welt kennen wir den relativ modernen Begriff der P&auml;dophilie. Kinder werden misshandelt. Sie werden vernachl&auml;ssigt. Es kommen immer mehr Kinder je 100 Geburten mit einem Erbgutschaden auf die Welt. Kinder mit Behinderungen von Geburt an werden immer zahlreicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Paare bleiben kinderlos. Viele Kinder leben von der Sozialhilfe. Viel mehr als noch vor 10 Jahren. Kinder bleiben oft vaterlos. Kinder, die mit nur einem Elternteil zusammenleben, haben einen beachtlichen Anteil an der Zahl&nbsp; aller Kinder erreicht. Schulen werden geschlossen, die Schulwege haben nicht selten die Dauer von 1 Stunde&nbsp;Fahrzeit in&nbsp;jede Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder sind die Perspektive einer Gesellschaft. Werden Kinder schlecht behandelt, missachtet, vernachl&auml;ssigt, bek&auml;mpft und bedroht, so dr&uuml;ckt sich darin die Perspektive dieser Gesellschaft aus.<br>Der Trend ist eindeutig, wenn es auch immer noch gl&uuml;ckliches Kinderlachen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachrichten aus den Schwellen- bzw. den Entwicklungsl&auml;ndern und aus den Industriel&auml;ndern sind jedoch alarmierend.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum sind viele Menschen so arm?<br>Warum verhungern t&auml;glich tausende von Menschen?<br>Warum werden t&auml;glich tausende Menschen ermordet?<br>Warum erf&auml;hrt man so wenig davon?<\/p>\n\n\n\n<p>Warum scheint in unseren reichen Gesellschaften das Geld auszugehen?<br>Warum ern&auml;hren wir uns ungesund, obwohl wir es besser wissen?<br>Warum holzen wir die Regenw&auml;lder ab, die f&uuml;r unsere Erde so wichtig sind?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer sind eigentlich &ldquo;wir&rdquo;?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Schulen sind laut, &uuml;berf&uuml;llt, marode.<br>Nicht alle. Nur eben immer mehr davon.<br>Auf den Schulh&ouml;fen werden Gewaltsequenzen auf Handys angeschaut.<br>Produziert von Erwachsenen.<br>In den Schulen wird gepr&uuml;gelt, gestochen und geschossen.<br>Niemals zuvor gab es so viele Todesopfer in Schulen wie in den letzten 5 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den Schulh&ouml;fen werden&nbsp;Drogen gehandelt. Produziert von Erwachsenen.<br>Unsere Kinder nehmen Drogen. Wir nehmen noch viel mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bekommen unsere Lebensmittel zum Teil von weit her.<br>Wir leben in einer Gegend mit viel Landwirtschaft.<br>Wenn unsere Gewinne steigen, bauen wir Arbeitspl&auml;tze ab.<br>Wir f&uuml;hlen uns gestresst, wenn wir Verm&ouml;gen haben.<br>Das muss ja zum Arbeiten f&uuml;r uns gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir f&uuml;hlen uns gestresst, wenn wir f&uuml;r dieses Verm&ouml;gen arbeiten m&uuml;ssen.<br>Wir f&uuml;hlen uns gestresst, wenn wir nicht mehr f&uuml;r dieses Verm&ouml;gen arbeiten d&uuml;rfen.<br>Wir f&uuml;hlen uns gestresst, wenn wir sehen, wie dieses Verm&ouml;gen an uns vorbei w&auml;chst.<\/p>\n\n\n\n<p>1.000.000.000 ist eine Milliarde.<br>Mit 5 % verzinst, geteilt durch 365 Tage im Jahr und multipliziert mit dem St&uuml;ckgewicht eines Euros von ca. 5 Gramm flie&szlig;en den Milliard&auml;ren t&auml;glich Eurogewichte von &uuml;ber einer halben Tonne zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei 10 % Zins und 20 Milliarden Verm&ouml;gen kommen t&auml;glich 25 Tonnen Euros (&uuml;ber 5 Millionen) &uuml;ber die Besitzer derselben. Drei 7,5-Tonner-LKWs mit Eurost&uuml;cken. T&auml;glich.<br>Oder jede Stunde 1 Tonne und ein bisschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut verbrauchen l&auml;sst sich alles bis zu einem Kilo t&auml;glich. Danach wird es Stress.<br>Bill Gates soll 55 Milliarden Dollar Verm&ouml;gen besitzen.<br>Das ist nicht der gesch&auml;tzte Wert seiner Firma, sondern jetzt schon sein Verm&ouml;gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum, warum, warum?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt war schon immer ein St&uuml;ck aus den Fugen.<br>Jetzt merken es die Nochverm&ouml;genden.<br>Es ist die Geschwindigkeit mit der diese Verschlechterungen vor sich gehen, die innehalten lassen sollte. Die Beschleunigung der Verschlechterung ist es, die viele Menschen wachger&uuml;ttelt hat.<br>Viele suchen Antworten und misstrauen fast allen, die versuchen, darauf eine Antwort zu wagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wieso k&ouml;nnte es darauf eine Antwort geben?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verschlechterungen spielen sich sehr zeitgleich ab.<br>Gewalt und Drogen. Gewalt und Hunger. Zerst&ouml;rung der Umwelt und Verlust von Zukunftsgewissheit. Verlust von Zukunftsgewissheit und Drogen. Drogen und Gewalt.<br>Drogen und Krankheit. Drogen und Dummheit. Dummheit und Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt genug Projekte: Programme gegen Drogen, Gewalt, Dummheit, Umweltzerst&ouml;rung.<br>Es gibt tausende Kampfansagen gegen die &Uuml;bel der heutigen Zeit.<br>Es gibt aber genau genommen nur eine einzige wirkliche Ursache.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oder besser ausgedr&uuml;ckt: Es gibt nur eine einzige wirkliche Kausalkette!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die gute und schlechte Nachricht zugleich.<br>Wenn einem die Kette nicht plausibel genug erscheint, dann arbeitet man klaren Blickes weiter am Untergang.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Drogenabh&auml;ngige und der Experimentator in Sachen Drogen sucht.<br>Er\/Sie sucht etwas. Vielleicht einen Ausweg.<br>Vielleicht hat er\/sie keine Perspektive im Leben.<br>Vielleicht zu viel Druck im Arbeitsleben. In der Familie, in der Schule, an der Uni.<br>Zukunftsangst. Angst, zu sp&auml;t zu kommen. Zu allem.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stabile Preise in der Wirtschaft k&ouml;nnten dem abhelfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu viel Kranke, zu viel Simulanten, zu volle Wartezimmer, zu viel Geb&uuml;hren und Zuzahlungen, zu viel Stress im Leben, zu viel Ersch&ouml;pfung, zu viel Demotivation,&nbsp;zu viel Krankheit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stabile Preise in der Wirtschaft k&ouml;nnten dem abhelfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu viele Hungertote in Afrika, Asien und S&uuml;damerika.<br>Zu viele Spendenaufrufe und Spenden, die wieder nicht die Not gelindert haben.<br>Der Hungertod ist nicht besiegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stabile Preise in der Wirtschaft k&ouml;nnten dem abhelfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu wenig Geld vom Amt, zu erniedrigend das Auftreten des Jobvermittlers.<br>Zu wenige Arbeitspl&auml;tze. Zu viel Arbeit die nicht erledigt wird.<br>Zu wenig Geld f&uuml;r zu viel Arbeit. Zu wenig Aussicht auf Arbeit bzw. Einkommen.<br>Zu wenig Geld f&uuml;r Hobbys, zu wenig Zeit f&uuml;r Familie und Freunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu viel Einkommen bei denen, die mehr als genug Geld haben.<br>Tonnenweise Euros.<br>Zu viel Geld f&uuml;r zu wenig Arbeit!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stabile Preise in der Wirtschaft k&ouml;nnten dem abhelfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was hat all das Elend der modernen Welt und das noch gr&ouml;&szlig;ere Elend der weniger modernen Welten mit stabilen Preisen zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p>Steigen die Preise, besser steigt das allgemeine Preisniveau, sinkt die Kaufkraft und sinkt der Wert der Ersparnisse.<br>Die Produktion wird angeheizt.<br>Die Aussicht auf eine Preiserh&ouml;hung belebt die Wirtschaft.<br>Sich ausweitende Kredite der angelockten Unternehmen k&ouml;nnen mit den Mehreinnahmen aus dem Verkauf getilgt werden.<br>Das wissen auch die Banken.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald die Nachfrage nach Krediten steigt, werden die Bedingungen f&uuml;r den Geldverleih versch&auml;rft.<br>Der Darlehenszins steigt und damit auch erneut die Preise, denn es wird versucht, die Zinsen als Kostenbestandteile auf den Kunden abzuw&auml;lzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Preise bilden sich aber weiterhin aus dem Verh&auml;ltnis von Angebot und Nachfrage nach Waren.<br>Waren, deren Preise&nbsp;wegen der Preissteigerung so hoch sind, dass sie&nbsp;keinen Abnehmer finden, bleiben liegen.<br>Waren, die keinen Abnehmer gefunden haben, verursachen erneut Kosten.<br>Werbungs- und Lagerkosten zum Beispiel.<br>Der folgende Verkauf f&uuml;r niedrigere Preise (die Preise sind immer noch h&ouml;her als sonst, nur eben&nbsp;niedriger als die Entstehungskosten f&uuml;r den Unternehmer) f&uuml;hrt zu einem noch schwereren Verlust. Erst wurden die Herstellungs- und&nbsp; Zinskosten durch den ausgefallen Verkauf&nbsp; nicht erl&ouml;st, dann kamen die Folgekosten noch hinzu, die nicht erl&ouml;st wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Tick, tick, tick, die Zinsuhr l&auml;uft unerbittlich weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem dann, wenn in dieser Situation Kreditnehmerunternehmen mit schuldenlosen Unternehmern konkurrieren, die wesentlich niedrigere Preise machen k&ouml;nnen. F&uuml;r einige erf&uuml;llt sich deshalb der Traum vom Gewinn&nbsp;nach einer Preissteigerung nicht. Sie k&ouml;nnen erst sich selbst, dann die Arbeiterl&ouml;hne und schlie&szlig;lich die Zinsen nicht mehr bezahlen (die in Folge&nbsp;von Preissteigerung, Kreditnachfrageausweitung und Darlehensgeldmangel ebenfalls gestiegen sind).<\/p>\n\n\n\n<p>Den Gewinn aus der Differenz zwischen Herstellungskosten- und Verkaufserl&ouml;s m&ouml;chte auch immer der einstecken, der f&uuml;r die Produktion die Kredite vergibt.<br>Meistens sitzt er am l&auml;ngeren Hebel.<br>W&auml;hrend die Preise steigen, schlafen die Arbeitnehmer und deren Vertreter nicht.<br>Sie erwirken mit zeitlicher Verz&ouml;gerung eine Erh&ouml;hung ihrer L&ouml;hne und Geh&auml;lter.<br>Wird bei gleicher Umlaufgeschwindigkeit des Geldes mehr davon auf dem Warenmarkt angeboten, steigen die Preise weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Durchschnittsverdiener verlieren in diesem Spiel. Vielen Unternehmen geht in dieser Hatz nach dem Gewinn bei gleichzeitig wachsenden Kosten im Wettlauf mit den Unternehmen mit geringerem Fremdkapitalanteil die Luft aus. Die Durchschnittsverdiener haben h&ouml;here Kosten mit hinter her hinkenden L&ouml;hnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben im Allgemeinen wird teurer. Das Gehalt kann trotzdem nur einmal ausgegeben werden. Auch Hypothekendarlehenszinsen werden bei einer allgemeinen Preissteigerung in den Verteilungskampf hinein gerissen. Das kleine H&auml;uschen (f&uuml;r 100.000), das bisher 5000 Zinsen im Jahr gekostet hat, kostet nun, nach einer 3 prozentigen Inflation 8000 Zinsen im Jahr: N&auml;mlich 3 % mehr von 100.000 Dahrlehenssumme.<\/p>\n\n\n\n<p>H&ouml;here Preise &ndash; h&ouml;here Zinsen &ndash; ein den Bedingungen fortw&auml;hrend hinterher hinkendes Gehalt.<br>Das ist der Stoff aus dem die Trag&ouml;dien von heut gewebt sind.<br>Zwangsversteigerung.&nbsp;Abstieg. Kriminalit&auml;t und oder Drogen als Ausweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Steigen die Preise &uuml;ber eine Schmerzgrenze, ziehen sie so viel Geld und Geldersatzmittel in den Markt, dass die Preise auf Grund des &Uuml;berangebotes nun explodieren. Im Extremfall werden Gelder, die schneller im Wert verlieren, als sie gedruckt werden k&ouml;nnen, nicht mehr im Austausch gegen G&uuml;ter angenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit geht die Wirtschaft wieder zur&uuml;ck und Formen des Tauschhandels verbreiten sich.<br>Uns&auml;gliches Elend stellt sich ein. Oft auch bei den bisherigen Geldbesitzern.<br>Da Geldbesitzer oft auch Sachbesitzer sind, sind diese nach einem W&auml;hrungsschnitt wieder die Geldbesitzer: N&auml;mlich durch den Verkauf, der im Besitz gehaltenen Mangelware.<\/p>\n\n\n\n<p>Sinken die Preise, so steigt im ersten Moment die Kaufkraft des Geldes.<br>Doch die Folgen davon will keiner haben.<br>Geringere Ums&auml;tze von Unternehmen konkurrieren mit Kostenanteilen, die nicht von der Preisminderung betroffen sind. Unternehmer ben&ouml;tigen Geld f&uuml;r ihre Produktion. St&auml;ndig werden Kredite mit verschiedenen Laufzeiten an Unternehmen vergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zinszahlungen z.B. sind feste Kostenbestandteile der betriebswirtschaftlichen Kalkulation.<br>Bleiben die Kosten der Unternehmer f&uuml;r Zinszahlungen (auch&nbsp;Mietzins) aus den bisherigen Investitionen bei zur&uuml;ckgehenden Preisen gleich, so m&uuml;ssen diese aus sinkenden Einnahmen befriedigt werden. Die Folge davon sind unterlassene Investitionen und eingesparte L&ouml;hne. Zuerst Unternehmerl&ouml;hne, denn die anderen sind vertraglich&nbsp;nicht so leicht reduzierbar &ndash; h&ouml;chstens in Form von betriebsbedingten K&uuml;ndigungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sinken die Einnahmen unter den Einstandspreis (unter den Preis, der f&uuml;r eine kostendeckende Produktion erzielt werden muss) so ruht die Produktion. Auch hier haben wir es mit einer Schleife von Preisr&uuml;ckg&auml;ngen in Wechselwirkung mit Nachfrageausf&auml;llen zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger Ums&auml;tze, mehr Entlassungen, weniger Einkommen, weniger Ums&auml;tze, mehr Entlassungen.<\/p>\n\n\n\n<p>In jedem anderen Fall au&szlig;er dem der Stabilit&auml;t von Preisen auf dem Markt, kommt die Wirtschaft ins Wanken, verlieren Menschen ihre materielle Existenzgrundlage, zerplatzen Tr&auml;ume, h&auml;ufen sich Verluste, werden Menschen traumatisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Fall ist schlimmer&hellip;&nbsp;n&auml;mlich der, wenn Menschen &ndash; wie in den &auml;rmsten L&auml;ndern &ndash; so gut wie kein Geld in die Hand bekommen und sich noch vielfach mit Urwirtschaft&nbsp;oder mit Tauschwirtschaft behelfen m&uuml;ssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum w&uuml;rde eine Strategie, eine Methode, ein Konzept zur Sicherung des Preisniveaus einen wesentlicheren Beitrag zum B&uuml;rger- und V&ouml;lkerfrieden leisten, als irgendeine andere politische Ma&szlig;nahme? Ja,&nbsp;als jede beliebige andere politische Ma&szlig;nahme?<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint, der Mangel an grundlegenden Existenzmitteln auf der einen Seite und der stetig zunehmende &Uuml;berfluss auf der anderen Seite das alles &uuml;berragende Merkmal unserer Zeit zu sein.<br>Auff&auml;llig ist die extrem ungleiche Verteilung der Anspr&uuml;che auf G&uuml;ter und Dienstleistungen.<br>Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenige Menschen schaffen es nicht mehr, ihr Einkommen auszugeben, w&auml;hrend relativ viele Menschen nicht wissen, wie sie das Notwenigste f&uuml;r ihren Lebensunterhalt bekommen k&ouml;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt leidet unter einer Vielzahl von Spannungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>HUMAN<\/strong>WIRTSCHAFTSPARTEI bietet eine L&ouml;sung, die in allen L&auml;ndern funktioniert.<br>Weltweit. Global.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine L&ouml;sung, die&nbsp;eine <strong>&ldquo;Globalisierung des Friedens, des Fortschritts und der Menschlichkeit&rdquo;<\/strong> erm&ouml;glicht. Unsere L&ouml;sung ist mehr als nur eine Vision.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Vision ist&nbsp;Gewissheit!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button alignright is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link has-background has-vivid-green-cyan-background-color\" href=\"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=847\" style=\"border-radius:10px\">Rundgang<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Globalisierung Es gibt keine Alternative &#8211; sagen die Politiker aller etablierten Parteien.Keine Alternative zur &#8220;Globalisierung&#8221;.Vielleicht haben sie recht. 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