{"id":986,"date":"2014-02-11T14:27:01","date_gmt":"2014-02-11T12:27:01","guid":{"rendered":"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=986"},"modified":"2019-12-08T03:50:47","modified_gmt":"2019-12-08T01:50:47","slug":"partei-geschichte-rsf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=986","title":{"rendered":"RSF"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"margin-down wp-block-heading\">RSF &ndash; Radikal-Soziale Freiheitspartei<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&bdquo;Ehe wir nicht den letzten Rentner (Zinsnehmer) zur letzten Ruhe gebracht, gibt es keinen Frieden in der Familie, in der Gemeinde, im Staat und V&ouml;lkerleben. Demokratie wird Plutokratie sein und bleiben, bis wir die wirtschaftlichen Grundlagen f&uuml;r eine wahre Demokratie geschaffen haben.&ldquo;<\/p><p>Silvio Gesell<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Der nachfolgende &ndash; leicht &uuml;berarbeitete &ndash; Text stammt aus den 1995 ver&ouml;ffentlichten Lebenserinnerungen von Carl August Egert, einem der Mitbegr&uuml;nder der RSF:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 1945 waren in der britischen Besatzungszone die ersten Kontakte zwischen diversen Freiwirtschaftlern gekn&uuml;pft worden. Hermann Hahn und Carls Vater taten alles, was in ihrer M&ouml;glichkeit stand, dass diese Kontakte zustande kamen. In der sch&ouml;nen bergischen Landschaft fanden Freunde Gesells Erholung und gutes Essen, was in dieser Zeit sehr wichtig war. Man hatte Ruhe und Zeit f&uuml;r lange politische Aussprachen. Da trafen sich der Kaufmann aus Solingen, der Lehrer aus Wuppertal, der Architekt aus D&uuml;sseldorf, der Gewerkschaftler aus dem Ruhrgebiet, der Amtsgerichtsrat aus Bonn und viele andere mehr aus der englischen Zone, um eine Partei zu gr&uuml;nden, die beim politischen Neuanfang ein gewichtiges Wort mitreden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Allen diesen B&uuml;rgern war v&ouml;llig klar, warum die Weimarer Republik gescheitert war und die braune Diktatur Deutschland in die Katastrophe gef&uuml;hrt hatte. Die neue Republik sollte auf eine bessere Ordnung gestellt, das Haus Deutschland auf einem besseren Fundament gebaut und nicht nur restauriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter &auml;u&szlig;erst erschwerten Bedingungen (Post und Bahn funktionierten noch nicht, in den St&auml;dten herrschte Hunger und die Wohnungsverh&auml;ltnisse waren miserabel) wurde am 27.01.1946 die RSF (die Radikal Soziale Freiheitspartei) in D&uuml;sseldorf gegr&uuml;ndet. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Architekt Richard Batz gew&auml;hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Carl August Egert geh&ouml;rte dem 1. Parteivorstand als Jugendreferent f&uuml;r die gesamte britische Zone an. Warum wurde der Name &ldquo;Radikal Soziale Freiheitspartei&rdquo; gew&auml;hlt? Man wollte den B&uuml;rgern sagen, dass die soziale Frage durch radikale &ndash; an die Wurzeln gehende &ndash; Ma&szlig;nahmen gel&ouml;st werden muss. Dabei soll die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Freiheit f&uuml;r den einzelnen B&uuml;rger garantiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch ein Bundesw&auml;hrungsamt, das eine W&auml;hrungspolitik mit dem Ziel betreibt, den allgemeinen Preisstand stabil zu halten, und ein Bodenamt, das jegliche Bodenspekulation ausschlie&szlig;t, werden die zwei gro&szlig;en St&uuml;tzen der kapitalistischen Ordnung au&szlig;er Kraft gesetzt, so da&szlig; man beim Abbau des Staatsapparates (es sollte nur noch sechs Bundesminister geben), Handel und Wandel und Leben dem freien Spiel der Kr&auml;fte &uuml;berlassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Vorstellungen gingen die Freunde Gesells an die politische Arbeit, um eine neue Ordnung zu schaffen. Auch Carl hatte in den n&auml;chsten vier Jahren nur ein Ziel: die RSF zu einem m&auml;chtigen politischen Faktor zu machen, der bei der neuen Demokratie entscheidend mitwirken sollte. Von den sieben Tagen der Woche war er meistens drei Tage f&uuml;r die Partei t&auml;tig. Neben seiner Arbeit als Jugendreferent der britischen Zone gr&uuml;ndete er in seiner n&auml;chsten Umgebung Ortsgruppen im Rheinisch-Bergischen Kreis, leitete Diskussionsabende und organisierte Versammlungen und Tagungen.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle mu&szlig; von den gro&szlig;en Schwierigkeiten berichtet werden, welche den kleinen politischen Gruppen von den Besatzungsm&auml;chten bereitet wurden, um die neue Demokratie in Deutschland nach dem Zusammenbruch der braunen Diktatur zu installieren. F&uuml;r die traditionellen Parteien SPD, KPD, Liberale und Christdemokraten wurden beim Start die Genehmigungsformalit&auml;ten schnellstens erledigt. Gleichzeitig bekamen die etablierten Parteien Papier, um Zeitungen herzustellen, Benzingutscheine und andere Dinge, die beim Aufbau einer politischen Organisation sehr wichtig sind und die bis 1948 auf dem freien Markt mit der Reichsmark nicht zu beschaffen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kleinen politischen Gruppen mu&szlig;ten sich die notwendigen Artikel auf dem Schwarzen Markt besorgen. Papier zum Drucken von Plakaten und Flugbl&auml;ttern mu&szlig;te mit gro&szlig;en Mengen von Altpapier erkauft werden. Die Verfahren zur Genehmigung einer Partei wurden von den politischen Offizieren der Besatzungsmacht unn&ouml;tig lange hinausgeschoben. Die RSF bekam ihre offizielle Arbeitsgenehmigung erst vierzehn Tage vor den ersten Wahlen. Der Start in die neue Demokratie fand f&uuml;r die kleinen politischen Gruppen unter v&ouml;llig ungleichen Startbedingungen statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Tatsache der ungleichen Startbedingungen beim Aufbau der Demokratie in Deutschland wird heute vom schwarz-roten Machtkartell, welches Presse, Rundfunk und Fernsehen beherrscht, mit keinem Wort erw&auml;hnt. So mu&szlig;te Carl zum Beispiel damals jede Woche bis zur Erteilung der Parteilizenz zum zust&auml;ndigen englischen Polit-Offizier nach Bergisch-Gladbach fahren, um eine &bdquo;vorl&auml;ufige Erlaubnis zum Abhalten von Versammlungen und Diskussionsabenden&ldquo; zu erhalten. Dieser Polit-Offizier sa&szlig; im ehemaligen Braunen Haus in der Hauptstra&szlig;e, war Pole im Dienste der britischen Armee und sprach ein sehr gutes Deutsch. Die Unterhaltungen dauerten meistens ein bis zwei Stunden und handelten oft von den Zielen und Forderungen der RSF. Am Ende dieser zahlreichen Aussprachen hatte der Offizier Carl seine pers&ouml;nliche Meinung gesagt, welche lautete: &bdquo;Herr Egert, die Ziele ihrer neuen Partei sind aus menschlicher Sicht erstrebenswert, aber in unserer Zeit noch nicht zu erreichen.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Dass er mit dieser Meinung recht hatte, w&uuml;rden die n&auml;chsten Jahre zeigen. Carls Eifer und sein Glaube an die gute Sache, die er vertrat, waren ungebrochen. Mit den bescheidenen M&ouml;glichkeiten und Mitteln wurden in seiner n&auml;heren Umgebung Diskussionsabende in den Kneipen abgehalten. Waren in den Stadtteilen gen&uuml;gend B&uuml;rger von der RSF begeistert, wurden dort Ortsgruppen gegr&uuml;ndet. Zu den Versammlungen, auf denen die besten Redner der Partei aus der britischen Zone ihr Deb&uuml;t gaben, kamen oft auch aus kleineren Gemeinden mehr als hundert Teilnehmer, w&auml;hrend sich die CDU am selben Ort mit sechzig oder siebzig Interessenten begn&uuml;gen mu&szlig;te.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f&uuml;r den Elan und den Erfindergeist dieser kleinen Partei war, da&szlig; in einer n&auml;chtlichen Aktion mit Hilfe einer selbstgebauten Schablone und roter Lockfarbe auf dem Asphalt einer vielbefahrenen Stra&szlig;e folgende Parole aufgemalt wurde: &bdquo;Alle Parteien, SPD, CDU, KPD, haben 1933 versagt. Neuer Kurs mit RSF.&ldquo; Diese Parole sorgte wochenlang f&uuml;r Gespr&auml;chsstoff bei den B&uuml;rgern im Raum Bergisch-Gladbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochburgen der RSF in der britschern Zone waren damals Hamburg. Essen, Wuppertal, Solingen, Gelsenkirchen. In Hamburg hatte die Partei damals 1200 eingetragene Mitglieder. In den ersten Parlamenten dieser St&auml;dte sa&szlig;en sechs bis f&uuml;nfzehn Stadtverordnete als Delegierte der RSF. Diese anf&auml;nglichen Erfolge erhielten am 21.04.1947 einen ersten D&auml;mpfer. Bei der ersten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bei der auch der Name von Carl auf dem Stimmzettel eines Wahlkreises stand, kam die RSF mit 2,8% der f&uuml;r sie abgegebenen Stimmen nicht &uuml;ber die undemokratische F&uuml;nfprozenth&uuml;rde und erhielt dadurch keinen Sitz im Landesparlament.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bereits geschilderten Schwierigkeiten f&uuml;r die neuen politischen Parteien zum demokratischen Neubeginn durch die Siegerm&auml;chte und die Tatsache, da&szlig; diese Parteien im Rundfunk v&ouml;llig totgeschwiegen wurden und w&auml;hrend des Wahlkampfes keine Sendezeit bekamen, lie&szlig; die traditionellen Parteien triumphieren. Diese Entt&auml;uschung wiederholte sich bei der ersten Bundestagswahl am 14.08.1949. Die RSF in der britischen Zone, hier bei einer Wahlbeteiligung von 79%, erhielt 217.267 Stimmen, und wieder gab es keinen Sitz im Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p>Erschwerend kam hinzu, da&szlig; die Freunde Gesells, die Freiwirte, in den anderen Bundesl&auml;ndern die Arbeit der RSF nicht unterst&uuml;tzt, sondern teilweise sabotiert hatten. Die Partei war gescheitert. Resignation und M&uuml;digkeit erfa&szlig;ten die aktiven Mitglieder, die fast drei Jahre gearbeitet und den politischen Kampf gef&uuml;hrt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>1953, bei der zweiten Bundestagswahl, beschlo&szlig; die Parteif&uuml;hrung ein Wahlb&uuml;ndnis mit der GVP (Gesamtdeutsche Volkspartei), an deren Spitze damals die Zentrumspolitikerin Helene Wessel und der sp&auml;tere Bundespr&auml;sident Gustav Heinemann standen. Man hoffte, &uuml;ber diese Verbindung in den Bundestag zu kommen. Doch dieses Wahlb&uuml;ndnis scheiterte ebenfalls an der undemokratischen F&uuml;nfprozentklausel.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten zwei Jahren nach Gr&uuml;ndung der RSF war der 1. Vorsitzende Richard Batz, ein Architekt aus D&uuml;sseldorf. Richard Batz, ein guter Redner in den besten Mannesjahren, war ein Verfechter der reinen Lehre Gesells. Er war von dessen starker Pers&ouml;nlichkeit sehr beeindruckt. Er hatte Gesell noch zu seinen Lebzeiten gekannt und war von ihm so fasziniert, da&szlig; er von dessen Forderungen nach Freiland und Freigeld niemals abgewichen w&auml;re. Kompromisse im politischen Alltag waren f&uuml;r ihn undenkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Auszug aus einer Rede von Richard Batz auf einem Parteitag in Hamburg:<\/p>\n\n\n\n<p>&bdquo;Eine wirklich befreiende und reinigende Idee, eine saubere Schlu&szlig;folgerung menschlicher Vernunft, bedarf der Gewalt zu ihrer Verbreitung nicht. Sie wird sich im Streit der Geister die Herzen und K&ouml;pfe der Menschen erobern, bis jeder Widerstand gegen sie sinnlos wird, bis einfach kein anst&auml;ndiger Mensch mehr bereit ist, sich f&uuml;r dunkle Interessen einzusetzen, die das Licht wirklicher Erkenntnis nicht vertragen k&ouml;nnen. Die RSF soll die Partei aller anst&auml;ndigen Menschen gegen die Dunkelm&auml;nner des zwanzigsten Jahrhunderts sein.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten zwei Jahre nach der Parteigr&uuml;ndung schienen ihm recht zu geben. Die Partei wuchs, die Zahl der Mitglieder in den gro&szlig;en St&auml;dten der britischen Zone stieg best&auml;ndig an: In Hamburg, Wuppertal, Essen, Gelsenkirchen und Solingen, den Hochburgen der Partei. Dort gab es starke Fraktionen in den Stadtparlamenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf&uuml;hrung der Deutschen Mark im Juli 1948, als aus den Besatungszonen endlich ein Staat entstand, mu&szlig;ten auch die beiden anderen Zonen, die franz&ouml;sische und die amerikanische Zone, in die Parteiarbeit mit einbezogen werden. Doch in diesen Gebieten hatten sich die Anh&auml;nger Gesells mittlerweile eine andere Organisation geschaffen. Sie nannten sich &bdquo;Freiwirtschaftsbund&ldquo;. Die Spitzenfunktion&auml;re dieser Vereinigung lehnten aber eine Fusion unter der F&uuml;hrung von Richard Batz ab und bereiteten einer Werbung der RSF in ihren beiden Zonen die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten. Damit war dem anfangs erfolgreichen Wirken der RSF in der gesamten Bundesrepublik ein Ende gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kamen nach den erfolglosen Wahlk&auml;mpfen im Bund und in den L&auml;nderparlamenten M&uuml;digkeit und Resignation der aktiven Mitglieder. Querelen an der Parteispitze entstanden, und Richard Batz legte 1952, von den K&auml;mpfen m&uuml;de geworden, seinen Posten als 1. Vorsitzender in die H&auml;nde eines Hamburger Bankiers namens Radecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Pers&ouml;nlichkeit, von der Carl viel gelernt hat, war Prof. Dr. Dr. Dr. Wilhelm Brachmann. Im Dritten Reich Mitarbeiter des braunen Kulturpapstes Alfred Rosenberg, gelangte er 1947 zur RSF. Er kam aus einem Internierungslager der Alliierten, wo viele Geisteswissenschaftler des Dritten Reiches &uuml;ber mehrere Monate zwecks Umerziehung eingesperrt waren. In diesem Lager lernte er von einem, anderen Inhaftierten die Lehre von Gesell kennen. Er hatte klar erkannt, dass die Reformvorschl&auml;ge Gesells dazu n&uuml;tzlich w&auml;ren, mit den Nachkriegsproblemen der deutschen Wirtschaft besser fertig zu werden als durch die alten, herk&ouml;mmlichen liberal-kapitalistischen Wirtschaftsideen.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Brachmann wollte zum Bau eines neuen Staates seinen Beitrag leisten und bot der Partei sein gro&szlig;es Allgemeinwissen neben einer hervorragenden Rednergabe an. Die Themen seiner gut vorbereiteten Vortr&auml;ge waren:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>1. Kant, Nietzsche, Gesell<br>2. Lebensordnung als Wirtschaftsordnung<br>3. Geistesgeschichtliche Atomzertr&uuml;rnmerung<br>4. Die geistigen M&auml;chte der europ&auml;ischen Gegenwart<br>5. Europa zwischen Ost und West<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Anfang 1947 war Professor Brachmann zwei Wochen zu Gast im Lunapark. Jeden Abend wurde bis in die Nacht hinein diskutiert und zwischen Carl und dem Professor entstand bald eine enge Freundschaft. Carl wollte diese Kraft der Partei unbedingt nutzbar machen und organisierte eine Vortragsreise durch die britische Zone. Bald fuhren die beiden mit der Eisenbahn von Ortsgruppe zu Ortsgruppe &ndash; Autos waren bei der armen Oppositionspartei Mangelware.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Pers&ouml;nlichkeiten, von denen Carl in seinen politischen Jahren viel gelernt hat, waren Professor Noak und Dr. Gustav Heinemann. Professor Noak, in den ersten Nachkriegsjahren von der amerikanischen Presse als der &ldquo;gef&auml;hrlichste Mann Deutschlands&rdquo; bezeichnet, war ein Verfechter der deutschen Neutralit&auml;t. Er dachte, da&szlig; es gut sei, sich neutral zwischen den Bl&ouml;cken zu verhalten, und dass Deutschland politisch und wirtschaftlich so ausgestaltet werden sollte, wie es die Alliierten mit &Ouml;sterreich gemacht hatten. Aber seine Freunde im Nauheimer Kreis, so hie&szlig; dieses B&uuml;ndnis damals, konnten sich auf die Dauer nicht durchsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>1952 hatte die RSF aus R&uuml;cksichtnahme gegen&uuml;ber den anderen freiwirtschaftlichen Gruppen ihren Namen ge&auml;ndert. Sie nannte sich nun &bdquo;Frei Soziale Union&ldquo; (FSU), war aber auch durch die Namens&auml;nderung nicht schlagkr&auml;ftiger geworden. Viele aktive Streiter an der Basis verlie&szlig;en die Partei. 1953 ging die umbenannte Partei mit dem Nauheimer Kreis von Professor Noak ein Wahlb&uuml;ndnis ein. Hinzu kam im April 1953 eine weitere Gruppe, und zwar die &bdquo;Gesamtdeutsche Volkspartei&ldquo; mit Dr. Heinemann, dem sp&auml;teren Bundespr&auml;sidenten. Man nannte sich &bdquo;GVP Block der Mitte FSU&ldquo;. Unter diesem Namen zog man in den zweiten Bundestagswahlkampf. Der Ausgang ist bekannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RSF &#8211; Radikal-Soziale Freiheitspartei \u201eEhe wir nicht den letzten Rentner (Zinsnehmer) zur letzten Ruhe gebracht, gibt es keinen Frieden in der Familie, in der Gemeinde, &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":238,"featured_media":0,"parent":947,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","_uag_custom_page_level_css":"","advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"class_list":["post-986","page","type-page","status-publish","hentry"],"uagb_featured_image_src":{"full":false,"thumbnail":false,"medium":false,"medium_large":false,"large":false,"tf-client-image-size":false,"1536x1536":false,"2048x2048":false,"bam-large":false,"bam-featured":false,"bam-list":false,"bam-thumb":false,"bam-small":false,"mailpoet_newsletter_max":false,"audioigniter_cover":false,"tptn_thumbnail":false},"uagb_author_info":{"display_name":"Web Master","author_link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?author=238"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"RSF &#8211; Radikal-Soziale Freiheitspartei \u201eEhe wir nicht den letzten Rentner (Zinsnehmer) zur letzten Ruhe gebracht, gibt es keinen Frieden in der Familie, in der Gemeinde, &hellip;","coauthors":[],"author_meta":{"author_link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?author=238","display_name":"Web Master"},"relative_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht 12\u00a0Jahren vor","modified":"Aktualisiert 6\u00a0Jahren vor"},"absolute_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht am 11. 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