{"id":21002,"date":"2023-05-29T17:00:29","date_gmt":"2023-05-29T15:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21002"},"modified":"2024-08-20T13:33:07","modified_gmt":"2024-08-20T11:33:07","slug":"1933-ermaechtigungsgesetz-2023-parlaments-und-demokratiereform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21002","title":{"rendered":"1933 Erm\u00e4chtigungsgesetz  &#8211; 2023 Parlaments- und Demokratiereform"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 23.03.1933 trat der neu gew&auml;hlte Deutsche Reichstag in der Berliner Kroll-Oper zusammen, um &uuml;ber das von der neuen Reichsregierung unter Adolf Hitler eingebrachte Erm&auml;chtigungsgesetz abzustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der neu gew&auml;hlte Deutsche Reichstag sollte de facto dar&uuml;ber abstimmen die gesetzgebende Gewalt vom Parlament auf die neue Reichsregierung zu &uuml;bertragen. Somit sollte die neue Reichsregierung die Macht bekommen, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments zu beschlie&szlig;en.<\/p>\n\n\n\n<p>In Wahrheit sollte der neue Reichstag regelrecht seine Selbstaufl&ouml;sung und die Abschaffung der Demokratie der Weimarer Republik beschlie&szlig;en.<\/p>\n\n\n\n<p>Der neu gew&auml;hlte Deutsche Reichstag umfasste 647 Abgeordnete.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der letzten Reichstagswahl der Weimarer Republik vom 05.M&auml;rz.1933, erhielt die NSDAP 288 Sitze, die Deutsch-Nationale Volkspartei 52 Sitze, Zentrumspartei 73 Sitze, Bayrische Volkspartei 19 Sitze, SPD 120 Sitze, KPD 81 Sitze. Der Rest teilte sich auf in die Kleinparteien.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der betreffenden Abstimmung fehlten 109 Abgeordnete verschiedener Fraktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>26 Abgeordnete der SPD waren inhaftiert oder geflohen.<\/p>\n\n\n\n<p>81 Abgeordnete der KPD (die gesamte Fraktion) wurden vor der Abstimmung widerrechtlich verhaftet oder waren gefl&uuml;chtet und untergetaucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich 94 Abgeordnete der SPD stimmten gegen das Erm&auml;chtigungsgesetz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der SPD- Fraktionsvorsitzende Otto Wels sprach die letzten freien Worte im Deutschen Reichstag.<\/p>\n\n\n\n<p>&bdquo;Leben und Freiheit kann man uns nehmen, die Ehre nicht.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Was geschah vor dem Erm&auml;chtigungsgesetz?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg in die Diktatur!<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1929 erlebte die Welt einen B&ouml;rsencrash und die darauffolgende Weltwirtschaftskrise mit Rekordarbeitslosenzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem Jahr 1930 wurde Deutschland nur noch mit sogenannten &bdquo;Notverordnungen&ldquo; regiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Reichstagswahl vom 14.September.1930 erh&ouml;hte die NSDAP ihre Sitze von 12 Abgeordneten auf 107 Abgeordnete und wurde zweitst&auml;rkste Partei im Deutschen Reichstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 17.Oktober.1930 hielt der deutsche Schriftsteller Thomas Mann einen Appell an die deutsche Nation. &bdquo;Die Rede an die Vernunft.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 1931 kam es in Deutschland zu einer Bankenkrise. Betroffen waren die Deutsche Bank, Darmst&auml;dter- und Nationalbank, Commerzbank, Berliner Handels Gesellschaft, Dresdner Bank und Rheinische Landesbank.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 11.Oktober.1931 wurde in Bad Harzburg die &bdquo;Harzburger Front&ldquo; gegr&uuml;ndet. Ein Zusammenschluss von NSDAP, Stahlhelmbund, Alldeutschen Verband, Reichslandbund, Adlige, Milit&auml;rangeh&ouml;rige, Industrielle und der Reichsbankpr&auml;sident Hjalmar Schacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 19.November.1932 unterzeichneten 20 Vertreter aus der Industrie, der Finanzwirtschaft und der Landwirtschaft sowie Reichsbankpr&auml;sident Hjalmar Schacht einen Brief an Reichspr&auml;sident Paul von Hindenburg mit der Aufforderung Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichner waren: Hjalmar Schacht (Reichsbankpr&auml;sident), Friedrich Reinhardt ( Commerzbank und AEG), August Rosterg (Wintershall AG), Kurt Freiherr von Schr&ouml;der ( Bankhaus J.H. Stein zu K&ouml;ln), Fritz Beindorff (Pelikan AG und Deutsche Bank), Emil Helfferich (HAPAG), Franz Heinrich Witthoefft ( Commerzbank), Carl Vincent Krogmann (Hamburger Bank), Eberhard Graf von Kalckreuth (Reichslandbund), Erwin Merck ( Bankhaus Merck &amp; Co zu Hamburg), Rudolf Ventzki (Maschinenfabrik Esslingen).<\/p>\n\n\n\n<p>Am 04.Februar.1933 wurde durch Reichspr&auml;sident die Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit eingeschr&auml;nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 20.Februar.1933 kam es zu einem Geheimtreffen zwischen Adolf Hitler und 27 f&uuml;hrenden deutschen Industriellen. Der Wahlkampf der NSDAP wurde mit einer Spende von 2 Millionen Reichsmark unterst&uuml;tzt. Unter anderem von Unternehmen wie BUBIAG, Demag, Telefunken, Osram, I.G. Farben, Bergbauverein, AEG sowie dem Reichsbankpr&auml;sidenten Hjalmar Schacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 22.Februar.1933 wurde die SA (Schutzabteilung der NSDAP) in den staatlichen Machtapparat eingebunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 28.Februar.1933 wurden durch Reichspr&auml;sident Paul von Hindenburg die Grundrechte der Weimarer Verfassung aufgehoben. Gleichzeitig wurden Eingriffe in die f&ouml;deralistische Struktur vorgenommen und per Gesetz vom 31.M&auml;rz.1933 (Aufl&ouml;sung der Landtage) der F&ouml;deralismus abgeschafft. Ebenfalls wurde die Verh&auml;ngung der Todesstrafe versch&auml;rft.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 22. M&auml;rz.1933 wurde das KZ Dachau als erstes KZ in Deutschland eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 29.M&auml;rz.1933 wurde per Gesetz die Verh&auml;ngung der Todesstrafe r&uuml;ckwirkend auf die Zeit vom 31.Januar.1933 bis 28.Februar.1933 ausgedehnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei m&ouml;chte folgende<\/p>\n\n\n\n<p>Reformvorschl&auml;ge unterbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unaufl&ouml;sbarkeit des Bundestages und aller sonstigen Parlamente auf Landes, Kreis und Kommunaler Ebene. Die Legislaturperiode aller Parlamente wird auf 2 Jahre festgelegt. Alle Parlamentsabgeordneten werden f&uuml;r die Dauer von 4 Jahren gew&auml;hlt. Eine Wiederwahl auf gleicher Parlamentsebene ist nur einmal m&ouml;glich. Alle zwei Jahre steht somit die H&auml;lfte aller Abgeordneten zur Wiederwahl oder scheiden aus dem Parlament aus. (Anlehnung an den Wahlmodus des US-Kongress). Alle Parlamentswahlen finden einheitlich am 23. Mai statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 23.Mai wird zum Nationalfeiertag erhoben. Nach Artikel 146 des Grundgesetzes wird dem Wahlvolk eine neue Verfassung zur Abstimmung vorgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl des Bundespr&auml;sidenten durch das Wahlvolk. (Eine Forderung die bereits 1969 erhoben wurde). Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl m&ouml;glich. Wahltag m&ouml;ge der 23. Mai sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl aller Oberb&uuml;rgermeister, B&uuml;rgermeister und der hauptamtlichen Magistratsmitglieder (Dezernate) durch das Wahlvolk. Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl m&ouml;glich. Wahltag am 23.Mai.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl aller Landr&auml;te und Dezernate auf Landkreisebene durch das Wahlvolk. Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl m&ouml;glich. Wahltag am 23. Mai.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl aller Ministerpr&auml;sidenten und Landesminister durch das Wahlvolk. Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl m&ouml;glich. Wahltag am 23. Mai.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl des Bundeskanzlers und aller Bundesminister durch das Wahlvolk. Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl. Wahltag am 23. Mai.<\/p>\n\n\n\n<p>Direktwahl aller Parlamentspr&auml;sidenten auf allen politischen Ebenen. Amtsdauer 4 Jahre mit einmaliger Wiederwahl m&ouml;glich. Wahltag am 23. Mai.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Misstrauensvotum ist nach den neuen Regelungen &uuml;berfl&uuml;ssig. Durch die Direktwahlen kann ein Parlament kein Misstrauensvotum gegen&uuml;ber einer Regierung oder einem Regierungsmitglied mehr stellen. Auch kann ein Regierungschef egal auf welcher Ebene keine Entlassungen oder Ernennungen von Regierungsmitgliedern mehr vornehmen. Aller Regierungsmitglieder werden vom Wahlvolk direkt gew&auml;hlt und nach 4 Jahren per erneuter Direktwahl im Amt best&auml;tigt oder entlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einf&uuml;hrung von Volksinitiativen und Referenden auf allen politischen Ebenen nach Schweizer Vorbild inklusive Aufnahme in eine neue Verfassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Unantastbarkeit der Grundrechte der Verfassung. B&uuml;rger- und Freiheitsrechte d&uuml;rfen weder eingeschr&auml;nkt noch abgeschafft werden. Eine &Auml;nderung von Verfassungsartikeln ist in Zukunft nur mit 2\/3 Mehrheit durch das Wahlvolk m&ouml;glich und nicht mehr durch das Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine R&uuml;ckdatierung von &Auml;nderungen zu Gesetzen und Verfassungsartikeln ist verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Verkleinerung des Deutschen Bundestages<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1918 bestand der Deutsche Reichstag stets aus 397 Abgeordneten. Der letzte frei gew&auml;hlte Deutsche Reichstag nach der Wahl vom 05.M&auml;rz.1933 bestand aus 647 Abgeordneten. Der erste gesamtdeutsche Bundestag von 1990 bestand aus 662 Abgeordneten. Der jetzige Bundestag nach der Wahl von 2021 besteht aus 736 Abgeordneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei 83 Millionen Einwohnern hat der Deutsche Bundestag 736 Abgeordnete. Auf einen Abgeordneten kommen somit 112.771 Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament der Philippinen hat 274 Abgeordnete bei 105 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 383.211 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament des Iran hat 290 Abgeordnete bei 80 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 275.862 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Bangladesch hat bei 207 Millionen Einwohnern, 350 Abgeordnete in seinem h&ouml;chsten Parlament. Somit kommen auf einen Abgeordneten 591.428 Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Nigeria hat 360 Abgeordnete bei 81 Millionen Einwohner. Somit kommen auf 225.000 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Pakistan hat 442 Abgeordnete bei 207 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 468.325 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Vietnam hat 493 Abgeordnete bei 93 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 188.640 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kongress der USA hat 535 Abgeordnete bei 325 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 607.426 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Brasilien hat 594 Abgeordnete bei 207 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 348.484 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von &Auml;gypten hat 596 Abgeordnete bei 93 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 156.040 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament der T&uuml;rkei hat 600 Abgeordnete bei 83 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 138.333 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament der demokratischen Republik Kongo hat 608 Abgeordnete bei 81 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 133.223 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Russland hat 620 Abgeordnete bei 144 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 232.258 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Mexiko hat 628 Abgeordnete bei 129 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 205.414 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von &Auml;thiopien hat 667 Abgeordnete bei 105 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 157.421 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Indonesien hat 678 Abgeordnete bei 264 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 389.380 Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Japan hat 707 Abgeordnete bei 126 Millionen Einwohnern. Somit kommen auf 178.217 Einwohner jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Parlament von Indien hat 795 Abgeordnete bei 1,3 Milliarden Einwohnern. Somit kommen auf 1,7 Millionen Einwohnern jeweils 1 Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei schl&auml;gt folgende L&ouml;sung vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Deutsche Kaiserreich hatte einen Bev&ouml;lkerungszuwachs von 1871 (41 Millionen Einwohner) auf 68 Millionen Einwohner im Jahr 1914. Unabh&auml;ngig vom Zuwachs der Bev&ouml;lkerung blieb die Anzahl der Abgeordneten im Deutschen Reichstag von 1871 bis 1918 konstant gleich bei 397 Abgeordneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Deutsche Kaiserreich hatte im Jahr 1914 eine Fl&auml;che von 540.858 Km2.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Fl&auml;che von 540.858Km2 und 397 Abgeordneten, kam auf 1.362Km2 jeweils ein Abgeordneter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Fl&auml;che von 357.588 Km2. Jeder Bundestagswahlkreis sollte unabh&auml;ngig von seiner Einwohnerzahl stets eine gleiche Fl&auml;che von ca. 1.000 Km2 verf&uuml;gen. Somit w&uuml;rde der zuk&uuml;nftige Deutsche Bundestag nur noch &uuml;ber 357 Abgeordnete verf&uuml;gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zul&auml;ssigkeit von Parteien<\/p>\n\n\n\n<p>In Zukunft soll nicht mehr der betreffende Wahlleiter auf Kommunal, Kreis, Landes oder Bundesebene &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit von Parteien und Kandidaten entscheiden, sondern zentral nur noch das Bundesverfassungsgericht. Selbstverst&auml;ndlich d&uuml;rfen Kandidaten und Parteien nicht gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung versto&szlig;en.<\/p>\n\n\n\n<p>Passives Wahlrecht<\/p>\n\n\n\n<p>Das passive Wahlrecht k&ouml;nnen nur Kandidaten aus&uuml;ben, welche &uuml;ber einen einwandfreien Leumund verf&uuml;gen. Bei Vorstrafen k&ouml;nnen betreffende Kandidaten, das passive Wahlrecht nicht aus&uuml;ben. Kandidaten m&uuml;ssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und vor dem Wahltag konstant 4 Jahr lang ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Wird ein Abgeordneter w&auml;hrend seiner Mandatszeit aufgrund einer Straftat rechtm&auml;&szlig;ig verurteilt, verf&auml;llt das Abgeordnetenmandat ab dem Tag der Urteilsverk&uuml;ndung. Die Immunit&auml;t gegen Strafverfolgung w&auml;hrend der Mandatszeit wird aufgehoben. Bei direkt gew&auml;hlten Regierungsmitgliedern, Dezernenten, B&uuml;rgermeister, Oberb&uuml;rgermeister, Landr&auml;ten, Ministerpr&auml;sidenten, Landesminister, Bundeskanzler, Bundesminister, Bundespr&auml;sident und Parlamentspr&auml;sidenten gilt die gleiche Regelung. Versto&szlig;en Kandidaten und Mandatstr&auml;ger mit ihren politischen Ansichten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verf&auml;llt das passive Wahlrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktives Wahlrecht<\/p>\n\n\n\n<p>Wahlberechtigt ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und vor dem Wahltag konstant 4 Jahre lang seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat. Die Humanwirtschaftspartei lehnt eine Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre ab. Verst&ouml;&szlig;t ein W&auml;hler mit seinen politischen Ansichten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verf&auml;llt das aktive Wahlrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahlf&uuml;hrerschein<\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei will einen &bdquo;Wahlf&uuml;hrerschein&ldquo; einf&uuml;hren. Jeder der in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht aus&uuml;ben m&ouml;chte, muss in Zukunft einen Wahlf&uuml;hrerschein bestehen. Bei diesem Wahlf&uuml;hrerschein m&uuml;ssen die zu Pr&uuml;fenden Kenntnisse in deutscher Geschichte und Rechtskunde ablegen. Verst&ouml;&szlig;t ein &bdquo;Pr&uuml;fling&ldquo; mit seinen politischen Ansichten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung, wird kein Wahlf&uuml;hrerschein ausgestellt. Der Wahlf&uuml;hrerschein kann auch nachtr&auml;glich entzogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Finanzgrundlage der Parteien<\/p>\n\n\n\n<p>Die Parteien finanzieren sich aus Spenden, Mitgliedsbeitr&auml;gen und der staatlichen Parteienfinanzierung. F&uuml;r das Jahr 2021 erhielten 20 Parteien Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Von den insgesamt festgesetzten 200 Millionen Euro entfielen 192,7 Millionen Euro auf die acht Bundestagsparteien. Im Jahr 2020 erhielten die Bundestagsparteien Spenden in H&ouml;he von ca. 12 Millionen Euro. An Gesamteinnahmen hatten die Parteien folgende Einnahmen zur Verf&uuml;gung. SPD 160,8 Millionen Euro; CDU 151,1 Millionen Euro; Gr&uuml;ne 66 Millionen Euro; FDP 36,9 Millionen Euro; AfD 24,5 Millionen Euro; CSU 45,4 Millionen Euro; Linke 33,6 Millionen Euro und SSW 0,6 Millionen Euro. Insgesamt kamen alle Bundestagsparteien zusammen auf Gesamteinnahmen von fast 520 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei schl&auml;gt vor, damit in Zukunft zwischen allen zugelassenen Parteien in Deutschland eine finanzielle Chancengleichheit besteht, sollen alle zugelassenen Parteien nur noch durch staatliche Mittel finanziert werden. Jegliche Form von Spenden an Parteien wird untersagt. Ebenfalls d&uuml;rfen die Parteien in Zukunft keine Mitgliedsbeitr&auml;ge mehr erheben. Die staatliche Parteienfinanzierung wird insgesamt auf 200 Millionen Euro festgesetzt. Derzeit gibt es in Deutschland fast 90 Parteien und W&auml;hlervereinigungen mit Wahlbeteiligung. Die Humanwirtschaftspartei schl&auml;gt diesbez&uuml;glich vor jede in Deutschland zugelassene Partei und\/oder W&auml;hlervereinigung pro Jahr mit einem Budget von 2 Millionen Euro auszustatten. Die Parteien m&uuml;ssen nachweisen, dass sie an der politischen Willensbildung mitwirken und sich an Wahlen beteiligen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahlbeteiligung bei der Sitzverteilung ber&uuml;cksichtigen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wahlbeteiligung bei den letzten Bundestagswahlen betrug ca. 75 Prozent. Bei Landtagswahlen und Kommunalwahlen ist die Wahlbeteiligung oftmals noch niedriger. Erh&auml;lt eine Partei bei einer Wahl zum Beispiel 30 Prozent der abgegebenen Stimmen, die Wahlbeteiligung aber nur bei 75 Prozent liegt. So werden von den erhaltenen Stimmen bei den zu vergebenen Sitzen 25 Prozent f&uuml;r jede Partei abgezogen. Somit bleiben so manche Sitze unbesetzt. Der aktuelle 20.te Deutsche Bundestag umfasst 736 Sitze. Bei einer Wahlbeteiligung von nur 75 Prozent w&uuml;rden 25 Prozent der Sitze abgezogen werden und blieben unbesetzt. Somit w&uuml;rde der aktuelle Deutsche Bundestag nur 552 Sitze umfassen.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21002\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">1    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21002\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\">1<\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23.03.1933 trat der neu gew\u00e4hlte Deutsche Reichstag in der Berliner Kroll-Oper zusammen, um \u00fcber das von der neuen Reichsregierung unter Adolf Hitler eingebrachte Erm\u00e4chtigungsgesetz &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":185,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_coblocks_attr":"","_coblocks_dimensions":"","_coblocks_responsive_height":"","_coblocks_accordion_ie_support":"","_uag_custom_page_level_css":"","advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","footnotes":""},"categories":[39,61,74],"tags":[],"class_list":["post-21002","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundespartei-aktuell","category-demokratie","category-innenpolitik"],"author_meta":{"display_name":"Carsten Reuter","author_link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?author=185"},"featured_img":null,"uagb_featured_image_src":{"full":false,"thumbnail":false,"medium":false,"medium_large":false,"large":false,"tf-client-image-size":false,"1536x1536":false,"2048x2048":false,"bam-large":false,"bam-featured":false,"bam-list":false,"bam-thumb":false,"bam-small":false,"mailpoet_newsletter_max":false,"audioigniter_cover":false,"tptn_thumbnail":false},"uagb_author_info":{"display_name":"Carsten Reuter","author_link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?author=185"},"uagb_comment_info":1,"uagb_excerpt":"Am 23.03.1933 trat der neu gew\u00e4hlte Deutsche Reichstag in der Berliner Kroll-Oper zusammen, um \u00fcber das von der neuen Reichsregierung unter Adolf Hitler eingebrachte Erm\u00e4chtigungsgesetz &hellip;","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?cat=39\" class=\"advgb-post-tax-term\">Bundespartei<\/a>","<a href=\"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?cat=61\" class=\"advgb-post-tax-term\">Demokratie<\/a>","<a href=\"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?cat=74\" class=\"advgb-post-tax-term\">Innenpolitik<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Bundespartei<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Demokratie<\/span>","<span class=\"advgb-post-tax-term\">Innenpolitik<\/span>"]}},"comment_count":"1","relative_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht 3\u00a0Jahren vor","modified":"Aktualisiert 2\u00a0Jahren vor"},"absolute_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht am 29. 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