{"id":21255,"date":"2024-05-15T10:23:44","date_gmt":"2024-05-15T08:23:44","guid":{"rendered":"http:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21255"},"modified":"2024-08-20T13:27:33","modified_gmt":"2024-08-20T11:27:33","slug":"deutschland-deine-wohnungsnot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21255","title":{"rendered":"Deutschland deine Wohnungsnot !!!"},"content":{"rendered":"\n<p>L&ouml;sungen von der Humanwirtschaftspartei<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Pressemitteilung des Deutschen Mieterbundes vom 16.01.2024 fehlen in Deutschland 910.000 Sozialwohnungen. Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r Wohngeld (Mietzusch&uuml;sse) sind 8mal h&ouml;her wie die F&ouml;rderung von sozialem Wohnungsbau. In den letzten Jahren erleben wir aber, dass immer mehr Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen. Gleichzeitig werden immer weniger Sozialwohnungen neu gef&ouml;rdert. Ebenfalls wurden in den letzten Jahren immer mehr kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungen privatisiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch welche L&ouml;sungen haben die Parteien anzubieten? <\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Parteien bieten L&ouml;sungen an, welche noch nicht einmal das Pr&auml;dikat &bdquo;Halbherzigkeit&ldquo; verdient haben. F&uuml;r das eigene politische Versagen sucht man nat&uuml;rlich einen S&uuml;ndenbock. Und dieser S&uuml;ndenbock soll nat&uuml;rlich der Fl&uuml;chtling bzw. die weltweite Fl&uuml;chtlingskrise sein. Die Fl&uuml;chtlingskrise welche ebenfalls durch die Politik verursacht wurde, soll also Ursache und Wirkung zugleich sein. Wer noch keinen Humor im Leben besitzt, hier wird man f&uuml;ndig. Manche Parteien meinen, dies soll der Markt alleine Regeln. Ferner denkt man dar&uuml;ber nach, durch die Absenkung von Baustandards in Bezug auf Brandschutz, W&auml;rmeschutz, Schallschutz und sonstige Bauvorschriften k&ouml;nne man die Baukosten reduzieren. Nur diese Ma&szlig;nahmen alleine werden garantiert nicht die hohen Baukosten in Deutschland senken. <\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit Jahrzehnten werden in Deutschland immer weniger Sozialwohnungen gebaut. In den 1970er Jahren hatte Westdeutschland einen Bestand von 4,6 Millionen Sozialwohnungen. Dieser Bestand wurde auf ca. 1 Millionen Sozialwohnungen in Gesamtdeutschland reduziert. &Ouml;sterreich hat bei ca. 9 Millionen Einwohnern einen Bestand von 1 Millionen Sozialwohnungen. D&auml;nemark hat bei 6 Millionen Einwohnern einen Bestand von 1 Millionen Sozialwohnungen. Laut Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2023 in Deutschland der Bau von 260.000 Wohnungen genehmigt. Dies waren 94.000 genehmigte Wohnungen weniger wie noch im Jahr 2022. Um auf einen Anteil von 10 Prozent Sozialwohnungen an der Gesamtbev&ouml;lkerung zu kommen wie in &Ouml;sterreich oder 20 Prozent Anteil an der Gesamtbev&ouml;lkerung wie in D&auml;nemark, w&uuml;rde Deutschland ca. 8 Millionen bzw. 16 Millionen Sozialwohnungen ben&ouml;tigen. Um bei 260.000 genehmigten Wohnungen pro Jahr diesen R&uuml;ckstand wieder aufzuholen, w&uuml;rde Deutschland 40 Jahre bzw. 80 Jahre ben&ouml;tigen um auf den Stand von &Ouml;sterreich bzw. D&auml;nemark zu kommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Liebe W&auml;hler, stellen Sie schon mal den Sekt kalt. Im Jahr 2106 w&auml;re die Wohnungsnot gel&ouml;st. So herunter gewirtschaftet ist der Wohnungsbau in Deutschland. Deutschland, das Land mit der &auml;ltesten Sozialwohnungsbausiedlung der Welt. Der &bdquo;Fuggerei&ldquo; in Augsburg, erbaut im Jahr 1521. In dieser Siedlung kosten die Wohnungen eine Jahreskaltmiete von 0,85 Cent. Stets den aktuellen Gegenwert eines rheinischen Gulden. Hinzu kommen noch 85 Euro an monatlichen Nebenkosten. Es geht also auch anders, wenn man nur will. In M&uuml;nchen sind die Grundst&uuml;ckspreise von 1950 bis 2015 um 36.382 Prozent angestiegen. Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt ist in Westdeutschland im gleichen Zeitraum nur um 2.138 Prozent angestiegen. Somit sind im Vergleichszeitraum die Grundst&uuml;ckspreise um das 18fache schneller angestiegen wir die L&ouml;hne. Den h&ouml;chsten Stand erreichte der Wohnungsbau in Westdeutschland im Jahr 1973 mit 714.200 fertig gestellten Wohnungen. Heutzutage im Jahr 2023 sind in Deutschland 456.560 Menschen wohnungslos. 372.000 Menschen leben in kommunalen Einrichtungen oder der freien Wohlfahrtspflege. Dies sind doppelt so viele wie im Vorjahr. <\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Deutschland in Land von Obdachlosen wird, welche L&ouml;sungen k&ouml;nnte es geben???<\/p>\n\n\n\n<p> Wu&szlig;ten Sie, dass in der Wohnungsmiete in Zinsanteil von 70 Prozent enthalten ist. Bedingt durch den Zins- und Zinseszinsmechanismus in unserem Geldsystem. Folgerichtig m&uuml;sste man also das Geldsystem vom Zinsmechanismus befreien. Somit h&auml;tte man g&uuml;nstigere Mieten und Baukosten. Um die Bodenspekulation in Zukunft zu verhindern, werden Grund und Boden in Allgemeingut bzw. staatlichen Besitz &uuml;berf&uuml;hrt. Keine weitere Privatisierung von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. R&uuml;ckkauf von bereits privatisierten Wohnungen. Bei privaten H&auml;usern, bleibt das bebaute Grundst&uuml;ck (also das Haus) in privaten Besitz. Das Grundst&uuml;ck selbst geht in staatlichen Besitz &uuml;ber. Der Hausbesitzer zahlt eine j&auml;hrliche Pacht an die Kommune. F&ouml;rderung von alternativen Bauformen in Bezug auf Blockh&auml;user und Tinyhauser aus Aluminiumhaut. Gesetzliche M&ouml;glichkeiten schaffen, dass man sich mit polizeilichen Erstwohnsitz auf Campingpl&auml;tzen und in Kleingartenkolonien anmelden darf. Staatliche Anerkennung, das Wohnen ein menschliches Grundrecht ist. Damit verbunden hat jeder Mensch das Recht auf eine Wohnung zu akzeptablen Preisen. <\/p>\n\n\n\n<p>In der DDR kostete der Quadratmeter zwischen 0,80 Pfennigen und 1,25 Ostmark. Das Durchschnittsbruttoeinkommen betrug im Jahr 1989 ca. 1.300 Ostmark in der DDR. Eine 58qm Neubauwohnung kostete in DDR 70 Ostmark an monatlicher Miete, eine 69qm Neubauwohnung kostete 93 Ostmark. Ausgehend von 1.300 Ostmark monatlichen Bruttoeinkommen, betrug die monatliche Mietbelastung f&uuml;r eine 58qm Neubauwohnung ca. 5 Prozent vom monatlichen Bruttoeinkommen. Heutzutage m&uuml;ssen die meisten Mieter bereits &uuml;ber 40 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens f&uuml;r die Miete aufbringen. Manche Mieter liegen aber mit ihrem monatlichen Einkommen knapp &uuml;ber den Bemessungsgrenzen f&uuml;r Mietzusch&uuml;sse. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei m&ouml;chte die Mietbelastung f&uuml;r die Mieter so ver&auml;ndern, dass jeder Person von der Geburt an bis zum Tod jeden Monat ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.500 Euro brutto zusteht. Von diesen 1.500 Euro brutto werden von jeder Person welche polizeilich in einer Wohnung gemeldet ist, 25 Prozent Mietsteuer abgezogen. Somit w&auml;re die monatliche Mietzahlung jederzeit sichergestellt. R&auml;umungsklagen und somit ein Wohnungsverlust wegen s&auml;umiger Mietzahlungen w&auml;ren &uuml;berfl&uuml;ssig. Ebenfalls w&uuml;rden die Gerichte und das Justizwesen von Prozessen befreit werden inklusive der Prozesskosten. Im Jahr 2011 waren in Deutschland 14 Prozent aller Wohnungen vor 1919 erbaut worden. 12,5 Prozent zwischen 1919 und 1949 und 38,9 Prozent zwischen 1949 und 1979. 34 Prozent der Wohnungen wurden zwischen 1980 und 2011 erbaut. Somit hat Deutschland einen total &uuml;beralterten Bestand an Wohnimmobilien. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei m&ouml;chte, dass die monatliche Mieth&ouml;he abh&auml;ngig ist vom Baujahr der Wohnung. Je &auml;lter eine Wohnung ist, desto geringer soll auch die monatliche Miete sein.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21255\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21255\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00f6sungen von der Humanwirtschaftspartei Laut Pressemitteilung des Deutschen Mieterbundes vom 16.01.2024 fehlen in Deutschland 910.000 Sozialwohnungen. 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