{"id":21977,"date":"2023-07-27T17:17:08","date_gmt":"2023-07-27T15:17:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wonachrichten.de\/?p=21977"},"modified":"2023-07-27T17:17:08","modified_gmt":"2023-07-27T15:17:08","slug":"deutschland-deine-steuergesetzgebung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=21977","title":{"rendered":"Deutschland \u2013 deine Steuergesetzgebung"},"content":{"rendered":"\n<p>Seid den fr&uuml;hen 1950er Jahren wird uns bereits ein einfaches Steuergesetz versprochen. Doch wie sieht die Realit&auml;t nach 70 Jahren im Jahre 2023 aus?<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit gibt es in Deutschland &uuml;ber 40 verschiedene Steuern. Mit den kommunalen Abgaben und Geb&uuml;hren zusammen kommen wir mit Sicherheit auf &uuml;ber 60 verschiedene Steuern, Abgaben und Geb&uuml;hren insgesamt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und trotzdem reichen die Steuereinnahmen nicht aus, damit die &ouml;ffentliche Hand ihre Ausgaben bestreiten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>&Uuml;ber 75 Prozent der weltweit ver&ouml;ffentlichten Literatur befasst sich mit der deutschen Steuergesetzgebung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1962 gab es in Deutschland laut Angaben von&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.statista.com\/\">www.Statista.com<\/a>&nbsp;23.919 Steuerberater. Bis zum Jahr 1990 hat sich diese Zahl verdoppelt auf 45.394 Steuerberater. Heute im Jahr 2022 erfasste die Bundessteuerberaterkammer rund 89.800 Steuerberater. Somit hat sich die Anzahl der Steuerberater in den letzten 30 Jahren nochmals verdoppelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder der es wagte, dass deutsche Steuergesetz zu reformieren, durfte schon fr&uuml;hzeitig seinen Hut nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Doktor Paul Kirchhof wurde vor der Bundestagswahl 2005 von seiner eigenen Partei abges&auml;gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Doktor Manfred Rose, ein Steuerexperte der Universit&auml;t Heidelberg, erarbeitete Anfang der 1990er Jahre f&uuml;r Kroatien ein System von Einfach-Steuern. F&uuml;r seine herausragenden Verdienste wurde Professor Doktor Manfred Rose auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nur die Politik hat keinerlei Reformen bis heute umgesetzt. Von 1992 bis 2005 war Professor Doktor Manfred Rose f&uuml;r die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Technische Zusammenarbeit GmbH als Kurzzeitberater in Kroatien, Lettland, Kirgisistan und Bosnien-Herzegowina t&auml;tig. Manfred Rose ist auch Tr&auml;ger des kroatischen Staatsordens.<\/p>\n\n\n\n<p>Das heutige deutsche Steuersystem fu&szlig;t im Wesentlichen auf die Reformen des ehemaligen Reichsfinanzministers Mathias Erzberger aus den Jahren 1919 und 1920.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erzbergersche Finanz- und Steuerreform von 1919\/20 gilt als das umfangreichste Reformwerk der deutschen Steuer- und Finanzgeschichte. Die Finanzverfassung und das Steuersystem im Deutschen Reich wurden grundlegend umgestaltet und modernisiert. 16 neue Reichssteuergesetze regelten die Zentralisierung der Steuergesetzhebung und der Finanzverwaltung, die Vereinheitlichung und deutliche Erh&ouml;hung von Einkommenssteuer, K&ouml;rperschaftssteuer und Erbschaftssteuer, die Einf&uuml;hrung einer einmaligen Verm&ouml;gensabgabe und die Erh&ouml;hung der indirekten Steuern. Die nach dem damaligen Reichsfinanzminister Mathias Erzberger benannte Reform pr&auml;gt die Finanzverfassung, das Steuersystem und das Steuerrecht in Deutschland bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgangslage der Reformen bestand darin, dass bis 1918 jeder Bundesstaat des Deutschen Reiches (und in dessen Rahmen die St&auml;dte und Gemeinden) gem&auml;&szlig; den Regeln und Grunds&auml;tzen des Deutschen Zollvereins selbstst&auml;ndig f&uuml;r die Festsetzung, die Erhebung und die Verwaltung der Steuern zust&auml;ndig. Das Reich finanzierte sich ausschlie&szlig;lich aus Z&ouml;llen. Dieser F&ouml;deralismus war ein Eckpfeiler des Deutschen Kaiserreichs.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen 1871 und 1914 entwickelte sich das Deutsche Reich zu einer der f&uuml;hrenden Exportnationen. Ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges konnte es bereits 13 Prozent des Welthandels auf sich vereinigen, zog damit an den USA vorbei und lag nur noch zwei Prozent hinter Gro&szlig;britannien.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Umsetzung der Reformen waren bei der Reichsfinanzverwaltung rund 30.000 Personen besch&auml;ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut dem &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; vom 24.04.2020 sind heute bei 600 deutschen Finanz&auml;mtern rund 110.000 Mitarbeiter besch&auml;ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter dem Bundesfinanzminister Franz Etzel (im Amt von 1957 bis 1961) wurde die bislang konsequenteste Neuordnung des Steuerwesens in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurde ein neuer Einkommenssteuertarif mit deutlich gesenkten S&auml;tzen und eine reduzierte K&ouml;rperschaftssteuer umgesetzt. Diese Reformen hatten bis 1990 Bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>W&auml;hrend der ersten Gro&szlig;en Koalition von 1966 bis 1969 wurde unter dem damaligen Bundesfinanzminister Franz-Josef Strau&szlig; und damaligen Bundeswirtschaftsminister Professor Doktor Karl Schiller eine antizyklische Finanz- und Wirtschaftspolitik umgesetzt. Die Arbeitslosenzahl ist im Jahre 1966 auf 650.000 Arbeitslose angestiegen. Wegen einer Nettoneuverschuldung im Jahre 1966 von 4 Milliarden DM zerbrach die Koalition aus CDU\/CSU und FDP.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1967 wurde ein Konjunkturprogramm in H&ouml;he von 2,5 Milliarden DM bereitgestellt. Dies hatte zur Folge, dass bis 1969 die Arbeitslosenzahl auf 150.000 Arbeitslose absank und 1969 ein Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent erzielt wurde. Ein solch hohes Wirtschaftswachstum konnte Deutschland bis heute nicht mehr erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland deine Staatsverschuldung<\/p>\n\n\n\n<p>Zum 31.03.1950 betrug die Verschuldung von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden insgesamt bereits 9,6 Milliarden Euro. Bis 1954 kam es bereits zu einer Verdoppelung auf insgesamt 18,3 Milliarden Euro. Bis 1963 kam es zur n&auml;chsten Verdoppelung auf insgesamt 36,0 Milliarden Euro. Bis 1971 stiegen die Staatsschulden zur n&auml;chsten Verdoppelung auf 71,7 Milliarden Euro an. Im Jahr 1976 betrug die Staatsverschuldung 150,9 Milliarden Euro. Im Jahr 1982 betrug die Staatsverschuldung 313,7 Milliarden Euro. Im Jahr 1992 betrug die Staatsverschuldung 686,4 Milliarden Euro. Im Jahr 1995 wurde die Schallmauer zu den Billionen durchbrochen mit 1,018 Billionen Euro. Im Jahr 2010 kam es zur n&auml;chsten Verdoppelung auf 2,011 Billionen Euro. Im Jahr 2021 betrug die deutsche Staatsverschuldung 2,3 Billionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst der beste Wille zur Haushaltsdisziplin konnte den Anstieg der Staatsverschuldung nicht verhindern. Die Ursache daf&uuml;r liegt im Zusammenspiel von Zins und Zinseszins, dem gesamten Zinsmechanismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw&auml;hnt, zerbrach 1966 die Koalition aus CDU\/CSU und FDP an einer Nettoneuverschuldung von 4 Milliarden DM.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 13.Mai.1971 trat der damalige SPD-Bundesfinanzminister Alex M&ouml;ller zur&uuml;ck. Der Grund daf&uuml;r war eine Haushaltsl&uuml;cke von 10 Milliarden DM f&uuml;r das Jahr 1972.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 07.Juni.1972 trat der damalige &bdquo;Superminister&ldquo; Professor Doktor Karl Schiller von den &Auml;mtern des Bundeswirtschaftsministers und Bundesfinanzministers gleichzeitig zur&uuml;ck. Auch er konnte die Haushaltsl&uuml;cken und die Staatsverschuldung nicht eind&auml;mmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem R&uuml;ckruf vom 02.Juli.1972 warf er dem Bundeskanzler Willi Brandt vor, ihm nicht mehr zu unterst&uuml;tzen, und seine Kollegen aus dem Kabinett, dass sie ihre Einzelinteressen nicht gegen&uuml;ber einer gemeinsamen Strategie der Sozialdemokraten zur&uuml;ckstellen wollten. Karl Schiller &auml;u&szlig;erte sich wie folgt: &ldquo;Ich bin nicht bereit, eine Politik zu unterst&uuml;tzen, die nach au&szlig;en den Eindruck erweckt, die Regierung lebe nach dem Motto &ndash; Nach uns die Sintflut &ndash; Die Regierung hat die Pflicht, &uuml;ber den Tellerrand des Wahltermins hinauszusehen und dem Volk rechtzeitig zu sagen, was zu leisten und was zu fordern ist.&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>Welche R&uuml;ckschl&uuml;sse wurden aus diesen R&uuml;cktritten von zwei ausgewiesenen Experten auf ihrem Gebiet gezogen? Gar keine!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Alex M&ouml;ller galt als ausgewiesener Finanzexperte und Karl Schiller war der letzte erfolgreiche Bundeswirtschaftsminister nach Ludwig Erhard.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst&auml;ndlich ist es verlockend in einer Niedrigzinsphase Schulden aufzunehmen. Das b&ouml;se Erwachen kommt sp&auml;testens in der n&auml;chsten Hochzinsphase.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Steuereinnahmen im Jahr 2022<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt nahmen Bund, L&auml;nder und Gemeinden im Haushaltsjahr 2022 laut Bundesfinanzministerium 814,9 Milliarden Euro an Steuern ein. Ein Plus von 7,1 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2021. Der Bund nahm 337,2 Milliarden Euro an Steuern ein. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2021 ein Plus von 7,5 Prozent. Die Bundesl&auml;nder nahmen insgesamt 384,5 Milliarden Euro an Steuern ein. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2021 ein Plus von 8,3 Prozent. Die Gemeinden nahmen insgesamt 54,6 Milliarden Euro ein. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2021 ein Plus von 1,1 Prozent. Aus EU-Mitteln wurden 38,6 Milliarden Euro eingenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausgaben im Jahr 2022<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt gaben im Jahr 2022 Bund, L&auml;nder und Gemeinden 1.875.430 Billionen Euro aus. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr eine Steigerung von 113 Milliarden Euro. Der Bund hatte 2022 Ausgaben in H&ouml;he von 608 Milliarden Euro. Die Bundesl&auml;nder hatten Ausgaben von 522 Milliarden Euro und die Gemeinden Ausgaben von 325 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Steueraufkommen verteilt auf die einzelnen Steuern im Jahr 2022<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><a><\/a>Lohnsteuer 227,2 Milliarden Euro ; Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer 198,2 Milliarden Euro; Einfuhrumsatzsteuer 163 Milliarden Euro ; Einkommenssteuer 77,4 Milliarden Euro ; Gewerbesteuer 70,2 Milliarden Euro ; K&ouml;rperschaftssteuer 46,3 Milliarden Euro ; Energiesteuer 33,7 Milliarden Euro ; Kapitalertragssteuer 33,3 Milliarden Euro ; Grunderwerbssteuer 17 Milliarden Euro ; Versicherungssteuer 15,7 Milliarden Euro ; Grundsteuer B 14,8 Milliarden Euro ; Tabaksteuer 14,2 Milliarden Euro ; Kirchensteuer 13 Milliarden Euro ; Solidarit&auml;tszuschlag 12 Milliarden Euro ; Kaffeesteuer 10,6 Milliarden Euro ; KFZ-Steuer 9,5 Milliarden Euro ; Erbschaftssteuer 9,2 Milliarden Euro ; Stromsteuer 6,8 Milliarden Euro ; Abgeltungssteuer 6,5 Milliarden Euro ; Rennwett und Lotteriesteuer 2,6 Milliarden Euro ; Alkoholsteuer 2,2 Milliarden Euro ; Branntweinsteuer 2,2 Milliarden Euro ; Luftverkehrssteuer 1,2 Milliarden Euro ; Biersteuer 0,6 Milliarden Euro ; Feuerschutzsteuer 0,5 Milliarden Euro ; Hundesteuer 0,4 Milliarden Euro ; Sportwettsteuer 0,4 Milliarden Euro ; Schaumweinsteuer 0,3 Milliarden Euro ; Zweitwohnungssteuer 0,2 Milliarden Euro ; Zwischenerzeugnis Steuer 26 Millionen Euro ; Spielbankabgabe 16 Millionen Euro ; Pferdesteuer, Schankerlaubnissteuer, Getr&auml;nkesteuer, Vergn&uuml;gungssteuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat Deutschland zu hohe Unternehmenssteuern?<\/p>\n\n\n\n<p>Die 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen erzielten 2021 einen weltweiten Gesamtumsatz von 2,6 Billionen Euro. Laut dem Verband &bdquo;Die Deutsche Wirtschaft&ldquo; erzielten die 10.000 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen im Jahr 2022 einen Gesamtumsatz von 3,7 Billionen Euro. Im Jahr 2022 betrugen die Steuereinnahmen aus K&ouml;rperschaftssteuer und Gewerbesteuer zusammen 116 Milliarden Euro. Bei einem weltweiten Gesamtumsatz der 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen von 2,6 Billionen Euro und Gesamtsteuereinnahmen aus K&ouml;rperschaftssteuer und Gewerbesteuer von 116 Milliarden Euro, h&auml;tte jedes einzelne Unternehmen der 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen durchschnittlich etwas &uuml;ber 4 Prozent an Gewerbesteuer und K&ouml;rperschaftssteuer bezahlt. Alle weiteren Fragen d&uuml;rften sich wohl er&uuml;brigen!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Hat Deutschland eine zu hohe Gesamtsteuerbelastung?<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird wohl niemand ernsthaft behaupten k&ouml;nnen, dass Deutschland ein Serviceparadies ist. Bereits in den 1950er Jahren versprach die Politik eine Senkung der Lohnnebenkosten. Was ist daraus bis heute passiert? Durchschnittlich wird in Deutschland der Bruttoarbeitslohn mit ca. 40 Prozent an Steuern und Sozialabgaben besteuert. Inklusive der Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Energiesteuer, Stromsteuer und kommunaler Abgaben und Geb&uuml;hren sowie einer durchschnittlichen Zinsbelastung in allen Waren und Dienstleistungen von 30 Prozent und bis zu 70 Prozent bei den Wohnungsmieten, d&uuml;rfte f&uuml;r die in Deutschland Besch&auml;ftigten die Gesamtbelastung pro Monat bei 90 Prozent liegen. Von ihrem Arbeitslohn k&ouml;nnen sich die Besch&auml;ftigten nichts mehr leisten und durch die hohe Besteuerung des Bruttolohns mit Steuern und Sozialabgaben lohnt es sich nicht mehr der Gesellschaft zu dienen. &bdquo;Dienstleistungsgesellschaft ade&ldquo;<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland muss ein KFZ-Meister 5 Arbeitsstunden ableisten um sich 1 Arbeitsstunde seines Kollegen zu leisten zu k&ouml;nnen welcher beispielsweise ein Elektromeister ist. Umgekehrt gilt das gleiche.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Angaben von&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.statista.com\/\">www.statista.com<\/a>&nbsp;betrug der Umsatz der Schwarzarbeit in Deutschland im Jahr 2022 ca. 383 Milliarden Euro. F&uuml;r das Jahr 2023 wird ein Umsatz von 433 Milliarden Euro erwartet. Dies w&auml;re ein Umfang von ca. 10 Prozent am j&auml;hrlich erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen solchen Irrsinn muss man sich auch erst mal leisten k&ouml;nnen!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Bundesb&uuml;rger\/in arbeitet das halbe Jahr lang nur f&uuml;r das Finanzamt bzw. um Steuern und Abgaben zu bezahlen. Was allerdings verschwiegen wird ist der Zinsanteil in allen Waren und Dienstleistungen welche angeboten werden. Und die Staatsschulden wollen schlie&szlig;lich auch noch abbezahlt werden. Somit ist die wahre Belastung der B&uuml;rger\/innen sogar noch viel h&ouml;her. Das Wort &bdquo;Staatsb&uuml;rger&ldquo; bekommt so einen v&ouml;llig neuen Sinn. Der B&uuml;rger haftet f&uuml;r die Schulden seines Staates. In England musste man, dank eines zinsfreien Geldsystems im Hochmittelalter nur 14 Wochen im Jahr arbeiten um seinen Lebensstandard finanzieren zu k&ouml;nnen und noch Werte f&uuml;r die nachfolgenden Generationen zu schaffen. In Deutschland kam man im Hochmittelalter mit Feiertagen und freien Tagen zusammen auf 150 freie Arbeitstage im Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Das derzeitige Geld(Zins)system verursacht eine Gesamtverschuldung aller Staaten, Unternehmen und Privatpersonen von weltweit ca. 300 Billionen US-Dollar nach Angaben des Weltbankenverbandes. Laut Tagesschau vom 27.06.2023 betr&auml;gt das Gesamtverm&ouml;gen in Deutschland 19,2 Billionen US-Dollar (17,2 Billionen Euro).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Humanwirtschaftspartei ist davon &uuml;berzeugt, dass sich mit den herk&ouml;mmlichen Steuern, Steuers&auml;tzen und Steueraufkommen, die haushaltspolitischen Aufgaben der Zukunft nicht mehr finanzieren lassen!!!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column has-light-green-cyan-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>weiterf&uuml;hrende Konzepte und Vorschlage erscheinen in den n&auml;chsten Tagen auf den Blogseiten der<a href=\"http:\/\/www.humanwirtschaftspartei.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Humanwirtschaftspartei<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21977\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"21977\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seid den fr\u00fchen 1950er Jahren wird uns bereits ein einfaches Steuergesetz versprochen. 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