{"id":24505,"date":"2025-06-01T17:46:00","date_gmt":"2025-06-01T15:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24505"},"modified":"2025-06-01T19:11:50","modified_gmt":"2025-06-01T17:11:50","slug":"fsu-partei-der-mitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24505","title":{"rendered":"FSU &#8211; Partei der Mitte?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Beitrag zur Diskussion<\/p>\n\n\n\n<p>&ldquo;Partei der Mitte&rdquo; &ndash; Diesen Zusatz beschloss ein Bundesparteitag in den 70ziger Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der vielversprechenden Gr&uuml;ndung der FSU 1950 respektive dem Zusammenschluss parteilich organisierter Anh&auml;nger Gesells in der britischen Zone (Radikal-Soziale Freiheitspartei, RSF), der franz&ouml;sischen Zone (Freie Soziale Partei, FSP) und der amerikanischen Zone (Soziale Freiheitspartei, SFP) erlebte die Partei ein h&auml;ufiges Auf und Ab. Mehr Ab. Urs&auml;chlich aus dem wechselnden Betreben mal mehr Politik und mal mehr Bildungsarbeit zu leisten. Haupts&auml;chlich jedoch aus der fehlenden F&auml;higkeit des politischen Denkens heraus zu handeln. F&auml;llt es den meisten schon schwer, das gesellsche kaufm&auml;nnische Denken nach zu vollziehen, ist im politischen Denkbereich v&ouml;llige Finsterniss. Beides ist jedoch f&uuml;r eine erfolgreich Parteiarbeit Bedingung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Kleinpartei in der Regel auf Parteib&uuml;ndnisse angewiesen wurden nicht immer die richtigen Partner gefunden. Die Steilvorlage Gesells, der Freiwirtschaftler sei &ldquo;der &auml;u&szlig;erste LINKE Fl&uuml;gelmann der gesellschaftlichen Entwicklung&rdquo; wurde aus heutiger Sicht offen negiert. Das &ldquo;Links&rdquo; wurde aus falschen Verst&auml;ndniss heraus den gef&uuml;rchteten Kommunisten und &auml;hnlichen Str&ouml;mungen &uuml;berlassen. Man folgte in blinder Staatsgl&auml;ubigkeit den Vorlagen der &ldquo;erfolgreichen&rdquo; Parteien der &ldquo;Mitte&rdquo;.  &Uuml;brig blieb der bis heute nachwirkenden Vorwurf die Freiwirtschaft sei rechts. Und man kuscht immer noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die &ldquo;68ziger&rdquo; brachten neuen Schwung in die Parteienwelt. Politik wurde f&uuml;r die Jugend interessant. Allein die Partei konnte dies nicht f&uuml;r sich nutzen. Die eingefleischt eingeredete Angst vor &ldquo;Links&rdquo;, vor etwas nicht fassbarem Neuen, vor gesellschaftlicher Ver&auml;nderung, lie&szlig; die Partei sich in der gesellschaftliche Mitte verstecken. Die gekommen waren gingen schnell wieder. Die Folge ein gro&szlig;er Mitgliederverlust. FSU-ler wurden zu Mitbegr&uuml;ndern der Gr&uuml;nen. Und f&uuml;r diese sich links definierenden  neuentstehenden Alternativen wurde unter trotzkistischem Einfluss alles Konservative und Andersartige zu RECHTS. Und damit wegen letzerem auch die FSU. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch warum diese Rechtsvorw&uuml;rfe? Nur wegen der falschen B&uuml;ndnisse? Oder auch heraus aus dem unbewussten Wissen, da&szlig; die Freiwirtschaft als die sich selbst nicht erkennende akratische Bewegung in Wirklichkeit die einzige echte Linke Kraft darstellt und damit die sch&ouml;ne neue Welt der modernen Linken als absurdum f&uuml;hrt? Konkurenzbek&auml;mpfung? Waren diese Rechtsvorw&uuml;rfe nur der Vorgeschmack auf das jetzt und hier, wo ebenfalls alles nicht ins Systempassende, alles diesem nicht blind Gehorchende als angeblich Rechts verschrieen wird. (was selbst die Gehorcher innerhalb der Partei (aus Angst vor Rechtsvorw&uuml;rfen?) nicht erfassen und leichtm&uuml;ndig in Querdenker-, Verschw&ouml;rer-, Schwurbler-, Russophobie- und und und Geschrei einstimmen)<\/p>\n\n\n\n<p>Logisch und verst&auml;ndlich daher der damalige Parteibeschluss, sich als Partei der Mitte neu zu definieren. Und so zu versuchen, sich dem gr&ouml;&szlig;ten W&auml;hlerspektrum offen zu pr&auml;sentieren. Die Mitte. Die gro&szlig;en Volksparteien haben ja auch Erfolg als &ldquo;Parteien der Mitte&rdquo;. Ja, dann frage man sich einmal, wenn von den &ldquo;Mitte-W&auml;hlern&rdquo; schon &uuml;ber 60% diese beiden Volksparteien w&auml;hlen, und sich von den rund 80-90 sonstigen Parteien 80 bis 90 % in der Mitte definieren: Wieviel W&auml;hler bleibt da noch &uuml;brig? 0,011 Prozent? Gut gemeint &ndash; doch falsch gemacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Politische Arbeit schien wieder out zu sein, man verlegte sich auf Bildungsarbeit. Eine Zeitschrift wurde gro&szlig; aufgezogen, nur der Erfolg blieb aus. Bis in die 2000er hinein ein konstanter Abw&auml;rtstrend.  Einen Stop brachte ein neues Team und ein Aufbau von Landesverb&auml;nden im Osten Deutschlands. Und die Partei wurde auch wieder f&uuml;r Neumitglieder interessant. Laut einer Aussage des damaligen Vorsitzenden Kl&uuml;nner w&auml;re die nunmehr in HUMANwirtschaftspartei umbenannte Partei vom MAD als links eingestuft worden. Eine genaue Quelle blieb er allerdings schuldig. <\/p>\n\n\n\n<p>Endlich wieder anvisierte Wahlteilnahmen brachten weitere neue Mitglieder, aber auch eine Ersch&ouml;pfung der zu wenigen Aktiven. Zumal die gr&ouml;&szlig;ten Landesverbande im Westen sich teilweise dieser Entwicklung verschlossen. Auch blieben die behandelten Themen ohne die genaue Analyse, wie sich denn die probagierten Freiland und Freigeld als Allheilmittel auf die einzelnen gesellschaftlichen Bereiche auswirken w&uuml;rden. Es klang immer nach &ldquo;Alles wird gut&rdquo;.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Themen wie Urheberrecht oder Grundeinkommen wurden Ignoriert, obwohl f&uuml;r viele neue Mitglieder durchaus von Bedeutung. Als mit der Freiwirtschaft nicht kombatibel oder sich eben von selbst dann l&ouml;sende Probleme abgetan verschreckten die an der Mitte festhaltenden Altfreiwirte wiederum zahlreiche neue Mitglieder, welche ihre Zukunft teilweise bei den Piraten, sp&auml;ter auch bei der CDU Abspaltung Afd suchten. Ihr Einfluss dort bewegte sich allerdings wie der annodomini bei den Gr&uuml;nen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gr&ouml;&szlig;te Lichtblick war noch die Formulierung: &ldquo;Weder Rechts noch Links, sondern Richtig&rdquo; Aber Richtig wurde wieder als Mitte gesehen. Der ber&uuml;hmte Dritte Weg, den es aber angesicht der Tatsache das Rechts und Links nur zwei Seiten des selben, kapitalistisches Staatenweges sind, nicht gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zur Zeitenwende  vor 2000 Jahren lebender Philosoph formulierte die Mitte einmal so: &ldquo;Wenn ihr wenigesten hei&szlig; (Rechts) oder kalt (Links) w&auml;ret, aber so seit ihr nur Lau. Und daher will ich euch ausspeien aus meinem Munde!&rdquo; Die Mitte ist ein Nichts!<\/p>\n\n\n\n<p>Gesell setzt selbst den vom B&uuml;rgertum so gef&uuml;rchteten Kommunisten, den Kommunismus an das  rechte Ausgangstor der  Gesellschaft. Der Kommunismus, der als das\/die LINKE schlechthin definiert wird, wird von ihm als Rechts gesehen. Wo soll da der &ldquo;Dritte Weg&rdquo;, die Mitte sein,  zwischen zwei Rechten Str&ouml;mungen? <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn alle aktuellen politischen Str&ouml;mungen rechte sind (da am Staat als solchen festhaltend), wo bleibt da das politische Alleinstellungsmerkmal der HUMANwirtschaft? (das &ouml;konomische scheint nicht verst&auml;ndlich genug zu sein &ndash; fehlende F&auml;higkeit zum kaufm&auml;nischen Denken?) <\/p>\n\n\n\n<p>Sollten wir Gesell endlich einmal versuchen jenseits seiner absolut pr&auml;zisen und korrekten Aussagen zur &Ouml;konomie zu lesen. Und uns als Partei endlich seine politischen Aussagen zu eigen zu machen und &ndash; wie es evolution&auml;r richtig ist &ndash; weiter zu entwickeln? Damit aus unser Demokratie endlich Akratie wird. Diese am Endes des aktuellen Zyklus des Zinsgeldsystems stehenden rechtsstaatliche Demokratie ist gerade dabei uns mit &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; und &ldquo;russophober Volksverhetzung&rdquo; per L&uuml;ge, List und T&uuml;cke in den  Untergang und Tod zuf&uuml;hren. <\/p>\n\n\n\n<p>Sehen (und verstehen) wir endlich die Zeichen an der Wand!<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24505\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">2    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24505\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag zur Diskussion &#8220;Partei der Mitte&#8221; &#8211; Diesen Zusatz beschloss ein Bundesparteitag in den 70ziger Jahren. 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