{"id":24923,"date":"2026-05-27T15:25:11","date_gmt":"2026-05-27T13:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24923"},"modified":"2026-05-24T15:25:54","modified_gmt":"2026-05-24T13:25:54","slug":"einwanderungsland-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24923","title":{"rendered":"Einwanderungsland Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im 18. Jahrhundert war Preu&szlig;en ein Einwanderungsland, gepr&auml;gt durch gezielte staatliche Kolonisationspolitik. Friedrich II. rief rund 60.000 Siedler ins Land, um Bev&ouml;lkerungsverluste auszugleichen und das Land zu modernisieren. Zu den Hauptgruppen z&auml;hlten Hugenotten, Pf&auml;lzer und Siedler aus verschiedenen deutschen Staaten.Wichtige Einwanderungsgruppen und Ursachen:Hugenotten (sp&auml;tes 17.\/18. Jh.): Nach dem Edikt von Potsdam 1685 flohen tausende franz&ouml;sische Protestanten vor Verfolgung nach Brandenburg-Preu&szlig;en. Sie brachten Fachwissen, Handwerkskunst und neue Industrien mit.Friderizianische Kolonisation: Friedrich II. f&ouml;rderte die Einwanderung zur Urbarmachung von Land, besonders im Oderbruch, in Pommern und Westpreu&szlig;en. Er setzte auf N&uuml;tzlichkeit (&bdquo;Ehrlige Leute&ldquo;) statt auf religi&ouml;se Einheit.Religi&ouml;se Fl&uuml;chtlinge (Exulanten): Protestanten aus Salzburg, B&ouml;hmen und anderen Regionen fanden in Preu&szlig;en Zuflucht.Binnenkolonisation: Siedler kamen aus Sachsen, W&uuml;rttemberg und anderen Teilen des Heiligen R&ouml;mischen Reiches.Fachkr&auml;fte &amp; Milit&auml;r: Soldaten, Verwaltungsbeamte und Handwerker wurden gezielt angeworben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einwanderung nach Preu&szlig;en im 18. Jahrhundert war eine gezielte staatliche Bev&ouml;lkerungspolitik (Peuplierung), um die durch Kriege und Seuchen entv&ouml;lkerten Gebiete wirtschaftlich und milit&auml;risch zu st&auml;rken. Die preu&szlig;ischen K&ouml;nige lockten durch religi&ouml;se Toleranz, Steuererleichterungen und Privilegien Zehntausende Fachkr&auml;fte, Handwerker und Bauern in das Land.Die wichtigsten EinwanderergruppenHugenotten: Die franz&ouml;sische Glaubensfl&uuml;chtlinge machten bereits Ende des 17. Jahrhunderts (Edikt von Potsdam 1685) den Anfang. Im 18. Jahrhundert pr&auml;gten sie nachhaltig die preu&szlig;ische Wirtschaft, Kultur und Verwaltung. Sie brachten hochentwickelte Handwerkstechniken (Seidenmanufaktur, Uhrmacherei) nach Berlin und Brandenburg.Salzburger Exulanten: Im Jahr 1732 nahm K&ouml;nig Friedrich Wilhelm I. rund 20.000 protestantische Salzburger auf. Sie wurden prim&auml;r im kriegs- und pestzerst&ouml;rten Ostpreu&szlig;en (Ostpreu&szlig;ische Retablissement) angesiedelt, um das Land landwirtschaftlich neu zu beleben.Pf&auml;lzer und S&uuml;ddeutsche: Gro&szlig;e Gruppen von Kolonisten aus der Pfalz, W&uuml;rttemberg und Baden folgten den preu&szlig;ischen Werbern. Sie flohen vor Kriegszerst&ouml;rungen und wirtschaftlicher Not in ihrer Heimat.B&ouml;hmen: Protestantische Glaubensfl&uuml;chtlinge aus B&ouml;hmen gr&uuml;ndeten eigene Siedlungen, wie etwa B&ouml;hmisch-Rixdorf (heute Berlin-Neuk&ouml;lln).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Exulanten bezeichnet die Geschichtswissenschaft die meist protestantischen Glaubensfl&uuml;chtlinge, die in der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wegen ihres religi&ouml;sen Bekenntnisses aus ihrer Heimat vertrieben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Speziell in Deutschland entstand &ndash; meist auf landesherrliche Initiative &ndash; eine Reihe von Exulantenst&auml;dten, in denen Fl&uuml;chtlinge einer oder mehrerer Konfessionen aufgenommen wurden. Ein besonders markantes Beispiel daf&uuml;r ist die Gr&uuml;ndung der Stadt Neuwied am Rhein, in der eine weitgehende Religionsfreiheit f&uuml;r alle Bekenntnisse herrschte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Beispiele f&uuml;r Exulantensiedlungen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Exulantenbrunnen in Wain, B&ouml;hmisch-Rixdorf, Br&uuml;derwiese, Deutschgeorgenthal, Deutschkatharinenberg, Deutschneudorf, Erlangen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Estherwalde, polnisch Wola Augustowska bei Giebu&#322;t&oacute;w (deutsch Gebhardsdorf), Freudenstadt, Friedrichstadt, Georgenfeld, Gl&uuml;ckstadt, Hanau, Gr&uuml;ndung Hanauer Neustadt 1597 f&uuml;r Glaubensfl&uuml;chtlinge, Herrnhut, Johanngeorgenstadt, Karlshafen, Kleinneusch&ouml;nberg, Klingenthal, Markneukirchen, Neu-Isenburg, Stadt Neusalza, Neuwernsdorf, Niederneusch&ouml;nberg, Nowawes (siehe dazu auch Babelsberg und Potsdam), Oberneusch&ouml;nberg, Sprottischwaldau, polnisch Szprotawka, Wain, Zillerthal-Erdmannsdorf, polnisch Mys&#322;akowice<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland entwickelte sich ab 1890 zu einem wichtigen Einwanderungsland, bedingt durch den industriellen Aufschwung.Herkunft: Ein Gro&szlig;teil waren Arbeitskr&auml;fte aus dem osteurop&auml;ischen Raum, insbesondere Polen aus dem russischen und &ouml;sterreichisch-ungarischen Kaiserreich, sowie Fachkr&auml;fte aus Nachbarl&auml;ndern.Zahlen: Bis 1914 stieg die Zahl der besch&auml;ftigten Ausl&auml;nder auf sch&auml;tzungsweise 1,2 Millionen.Binnenmigration: Neben der Zuwanderung aus dem Ausland gab es eine starke Binnenwanderung, etwa von Ost- nach Westdeutschland (ins Ruhrgebiet)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesamtbev&ouml;lkerung im Ruhrgebiet wuchs von etwa 375.000 um 1852 zun&auml;chst auf etwa 536.000 um 1871 an, dann erfolgte bis 1910 ein besonders deutlicher Anstieg auf etwa 3 Millionen und auf schlie&szlig;lich 3,7 Millionen um 1925. Damit war in etwa 70 Jahren eine Verzehnfachung der Gesamtbev&ouml;lkerung des Ruhrgebiets eingetreten. Die Zahl der aus dem polnischen Volks- und Kulturkreis stammenden Einwanderer (preu&szlig;ischer bzw. deutscher und polnischer Nationalit&auml;t) in das Ruhrgebiet erreichte 1910 mit einer halben Million den h&ouml;chsten absoluten Wert und zugleich den h&ouml;chsten Anteil an der dortigen Gesamtbev&ouml;lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 1910 war die deutsche Landwirtschaft, insbesondere im Osten des Deutschen Reiches, in sehr hohem Ma&szlig;e von ausl&auml;ndischen Saisonarbeitskr&auml;ften abh&auml;ngig. Aufgrund der Landflucht (Abwanderung einheimischer Arbeitskr&auml;fte in die Industrie) fehlten Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r die intensive Feldbestellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anzahl: Im Jahr 1910 arbeiteten rund 1,2 Millionen ausl&auml;ndische Saisonarbeiter in der preu&szlig;ischen Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Landwirtschaft: Ab 1943 stellten Ausl&auml;nder &uuml;ber die H&auml;lfte der Arbeitskr&auml;fte in der deutschen Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steiler Anstieg: Zwischen Anfang 1942 und Anfang 1944 stieg die Zahl der ausl&auml;ndischen Arbeiter rasant auf rund 5,5 Millionen Menschen an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende 1944\/Anfang 1945 arbeiteten &uuml;ber 7,5 bis zu 8 Millionen ausl&auml;ndische Zivilarbeitskr&auml;fte, Kriegsgefangene und KZ-H&auml;ftlinge in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anwerbeabkommen waren bilaterale Vertr&auml;ge, die die Bundesrepublik Deutschland zwischen 1955 und 1968 mit verschiedenen Staaten schloss, um den massiven Arbeitskr&auml;ftemangel w&auml;hrend des Wirtschaftswunders zu decken. Diese Abkommen legten den Grundstein f&uuml;r die massenhafte Arbeitsmigration nach Deutschland, wobei die angeworbenen Personen als &bdquo;Gastarbeiter&ldquo; bezeichnet wurden.Chronologie der wichtigsten AbkommenDas erste Abkommen wurde 1955 mit Italien unterzeichnet und diente als Muster f&uuml;r alle weiteren Vertr&auml;ge.1955: Italien (20. Dezember)1960: Griechenland und Spanien1961: T&uuml;rkei (30. Oktober)1963: Marokko sowie S&uuml;dkorea (speziell f&uuml;r Bergarbeiter)1964: Portugal1965: Tunesien1968: Jugoslawien (letztes gro&szlig;es Abkommen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen 1955 und dem Anwerbestopp 1973 kamen rund 14 Millionen ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte nach Deutschland, von denen die meisten wieder in ihre Heimat zur&uuml;ckkehrten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Entwicklungen 1959:Arbeitsmigration (BRD): Im Jahr 1959 stieg die Zahl der angeworbenen ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;fte, insbesondere aus Italien, deutlich an. W&auml;hrend 1959 noch etwa 48.800 italienische Arbeitskr&auml;fte besch&auml;ftigt waren, stieg diese Zahl im Folgejahr 1960 rasant auf &uuml;ber 121.700 an. Dies war die Folge des ersten Anwerbeabkommens mit Italien von 1955.Arbeitsmarkt: Deutschland erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sp&auml;testens 1960 in Vollbesch&auml;ftigung m&uuml;ndete, was die Nachfrage nach ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften stark erh&ouml;hte. Fl&uuml;chtlinge aus der DDR: In der Zeit von 1950 bis 1959 kamen rd. 95.000 Aussiedler aus Polen und anderen osteurop&auml;ischen Gebieten in die DDR. Gleichzeitig war das Jahr 1959 gepr&auml;gt von einer hohen Zahl an Menschen, die von der DDR in die Bundesrepublik flohen; allein im Jahr 1958 wurden &uuml;ber 193.000 F&auml;lle von &bdquo;Republikflucht&ldquo; verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H&ouml;hepunkt der Anwerbung: 1960 war ein entscheidendes Jahr der Anwerbepolitik. Die Zahl der angeworbenen Arbeitskr&auml;fte stieg von 48.800 (1959) auf 121.700 (1960) und weiter auf 224.600 im Jahr 1961.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlen: 1961 lebten knapp 700.000 Ausl&auml;nder in Westdeutschland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H&ouml;hepunkt der Gastarbeiter-Anwerbung: Die Zahl der in der BRD besch&auml;ftigten Ausl&auml;nder stieg von etwa 329.000 im Jahr 1960 auf 711.000 im Jahr 1962.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &ldquo;millionste&rdquo; Gastarbeiter: Der Portugiese Armando Rodrigues de S&aacute; wurde am 10. September 1964 auf dem Bahnhof K&ouml;ln-Deutz als symbolischer 1.000.000. Gastarbeiter mit einem Moped und einem Strau&szlig; Nelken begr&uuml;&szlig;t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Millionenmarke &uuml;berschritten: 1965 &uuml;berschritt die Zahl der in der Bundesrepublik besch&auml;ftigten Ausl&auml;nder erstmals die Marke von einer Million.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahl der Arbeitskr&auml;fte: 1966 waren bereits 1,1 Millionen ausl&auml;ndische Arbeitnehmer in der Bundesrepublik besch&auml;ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anstieg der Ausl&auml;nderzahlen: Die Zahl der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung stieg 1969 auf &uuml;ber 2,38 Millionen Personen (ca. 3,9 % der Gesamtbev&ouml;lkerung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anstieg der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung: Die Zahl der in der Bundesrepublik lebenden Ausl&auml;nder stieg von unter 700.000 im Jahr 1961 auf &uuml;ber 4 Millionen im Jahr 1974.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H&ouml;he der Ausl&auml;nderzahl: Ende September 1971 lebten rund 3,19 Millionen Ausl&auml;nder in der Bundesrepublik. Dies entsprach einem Anteil von ca. 5,2 % an der Gesamtbev&ouml;lkerung (ca. 61,5 Millionen in der alten Bundesrepublik laut).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H&ouml;chststand der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung: Im Jahr 1972 &uuml;berschritt die Zahl der Ausl&auml;nder in Deutschland erstmals die Millionenmarke (nach Angaben in NRW, was den Bundestrend widerspiegelt). Die gesamte ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung in der Bundesrepublik lag 1972 bei ca. 3,55 Millionen Personen (ca. 5,8 % der Bev&ouml;lkerung). Besch&auml;ftigte Gastarbeiter: Am 30. September 1972 waren &uuml;ber 2,35 Millionen ausl&auml;ndische Arbeitnehmer besch&auml;ftigt, was einem Anteil von 10,8 % an allen Besch&auml;ftigten entsprach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;nderzahl: Die Zahl der ausl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung in der BRD lag 1974 bei ca. 4 Millionen, ein deutlicher Anstieg gegen&uuml;ber 1961 (unter 1 Million).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylantr&auml;ge: Die Zahl der Asylantr&auml;ge begann Ende der 1970er Jahre anzuziehen, mit 28.223 Antr&auml;gen f&uuml;r 33.136 Personen im Jahr 1978.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylzahlen: Die Zahl der Asylantr&auml;ge begann Ende der 1970er Jahre stark zu steigen, von ca. 33.000 (1978) auf &uuml;ber 51.000 im Jahr 1979.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylsuchende: Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre stieg die Zahl der Asylantr&auml;ge stark an. 1980 wurde ein H&ouml;chststand von knapp 108.000 Asylsuchenden erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;nderzahl: Im Jahr 1981 lebten rund 4,72 Millionen Ausl&auml;nder in der Bundesrepublik Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylpolitik: Die Zahl der Asylantr&auml;ge fiel stark ab auf rund 16.335 Antr&auml;ge (19.737 Personen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;nderanteil: Trotz der hohen Asylbewerberzahlen war die Gesamtzahl der Ausl&auml;nder in der Bundesrepublik 1986 mit rund 4,5 Millionen in etwa konstant geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylbewerber: 103.076 Menschen beantragten Asyl, was einem Anstieg von 80 % gegen&uuml;ber 1987 entsprach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Flucht und &Uuml;bersiedlung aus der DDR: Laut Statista siedelten 1989 rund 343.900 B&uuml;rger aus der DDR in die BRD &uuml;ber oder flohen. Andere Quellen sprechen von insgesamt etwa 200.000 Ostdeutschen, die bis zum Mauerfall am 9. November die DDR verlie&szlig;en, viele davon &uuml;ber Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylbewerber: Im Jahr 1989 beantragten 121.318 Ausl&auml;nder in der Bundesrepublik Deutschland Asyl, wie bundesregierung.de berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung: 1990 lebten ca. 5,6 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit in Deutschland, was die Grundlage f&uuml;r den Wandel zum Einwanderungsland bildete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1991 war die Einwanderung nach Deutschland stark durch den Zusammenbruch des Ostblocks und die kriegerischen Auseinandersetzungen im ehemaligen Jugoslawien gepr&auml;gt, wobei 62 % des Wanderungs&uuml;berschusses auf Ausl&auml;nder entfielen. Insgesamt stellten 256.112 Personen einen Asylantrag, was eine Zunahme um 32,7 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr 1990 bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Fakten zu 1992:Zuwanderungsspitze: &Uuml;ber 1,5 Millionen Menschen wanderten ein, rund 720.000 verlie&szlig;en das Land, was einen hohen Wanderungssaldo ergab.Asylsuchende: 1992 stellten 438.000 Menschen einen Asylantrag, ein H&ouml;chstwert, der erst in den 2010er Jahren wieder erreicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesamtzahl der Asylantr&auml;ge war 1992 mit &uuml;ber 438.000 sehr hoch und blieb auch 1993 auf einem hohen Niveau, bevor sie durch den Asylkompromiss sank.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylbewerber: Im Jahr 1995 beantragten 127.937 Personen Asyl in Deutschland, was in etwa dem Niveau von 1994 entsprach.Ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung: Mitte der 1990er Jahre lebten rund 7 bis 8 Millionen Ausl&auml;nder in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung: Zum Jahresende 1996 lebten rund 7,31 Millionen Menschen mit ausl&auml;ndischer Staatsangeh&ouml;rigkeit in Deutschland. Dies entsprach etwa 9,1 % der Gesamtbev&ouml;lkerung.Asylbewerber: Die Zahl der Asylantr&auml;ge sank 1996 auf 116.367, was den niedrigsten Stand seit der Asylrechtsreform 1993 darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausl&auml;ndische Bev&ouml;lkerung: Ende 2002 lebten rund 7,33 Millionen Menschen mit einer nicht-deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeit im Bundesgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2005 lebten in Deutschland rund 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was knapp 19 % der Gesamtbev&ouml;lkerung entsprach. Die Zuwanderung war in diesem Jahr stark r&uuml;ckl&auml;ufig. Das neu eingef&uuml;hrte Zuwanderungsgesetz regelte die Zuwanderung neu und legte den Fokus auf Fachkr&auml;fte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylsuchende: 41.332 Asylerstantr&auml;ge wurden 2010 verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asyl: Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 53.300 Asylantr&auml;ge gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Migrationshintergrund: Etwa 16,3 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2012 einen Migrationshintergrund<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fluchtmigration: 2014 wurden 202.834 Asylantr&auml;ge gestellt, was einen Anstieg von ca. 60 % zum Vorjahr darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylantr&auml;ge: Es wurden knapp 477.000 Asylantr&auml;ge (inklusive Folgeantr&auml;ge) gestellt, was einen Rekordwert darstellte. 2015<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylantr&auml;ge: Mit 745.545 Asylantr&auml;gen erreichte die Zahl der Schutzsuchenden einen H&ouml;chststand. 2016<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut BAMF &ndash; Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge wurden im Jahr 2018 185.853 Asylantr&auml;ge gestellt, was einem R&uuml;ckgang von 16,5 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asyl und Schutzsuchende: 2021 wurden 148.233 Asylerstantr&auml;ge gestellt, ein Anstieg um 44,5 % gegen&uuml;ber 2020.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuwanderung aus der Ukraine: 2022 suchten mehr als 1 Million Menschen Schutz vor dem russischen Angriffskrieg, &uuml;berwiegend Frauen und Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asyl: &Uuml;ber 320.000 Menschen stellten2023 einen Erstantrag auf Asyl, ein Anstieg um ca. 50 % gegen&uuml;ber 2022 (ohne Ukraine-Fl&uuml;chtlinge).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asyl und Flucht: Die Zahl der Asylantr&auml;ge ist 2024 um fast 29 % auf rund 251.000 gesunken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asylzahlen: Laut BAMF-Meldung wurden 2025, 113.236 Asylerstantr&auml;ge gestellt. Ein R&uuml;ckgang von &uuml;ber 50 % gegen&uuml;ber 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Situation in Deutschland: Die junge Bundesrepublik war 1951 vor allem mit der Integration von Millionen deutscher Fl&uuml;chtlinge und Vertriebener aus den Ostgebieten besch&auml;ftigt. Zwischen 1944\/45 und 1950 kamen etwa 12,5 bis 14 Millionen Deutsche in die sp&auml;teren Gebiete der BRD und DDR.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hohe Fl&uuml;chtlingszahlen: Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 1953 flohen rund 120.000 Menschen aus der DDR. Insgesamt wurden in der ersten Jahresh&auml;lfte 1953 knapp 195.700 Fl&uuml;chtlinge registriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1956 war Deutschland prim&auml;r durch Fluchtbewegungen im Kontext des Kalten Krieges gepr&auml;gt. W&auml;hrend zehntausende DDR-B&uuml;rger in den Westen flohen (Republikflucht), beschloss die Bundesregierung Ende 1956, infolge des Ungarnaufstands rund 10.000 ungarische Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen und deren Integration aktiv zu f&ouml;rdern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hohe Fl&uuml;chtlingszahlen: Die Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR &ndash; von der DDR als &bdquo;Republikflucht&ldquo; bezeichnet &ndash; hielt an. Im Jahr 1958 wurden insgesamt 193.714 Personen registriert, die illegal die DDR verlie&szlig;en.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1959 waren die Asylantragszahlen in der Bundesrepublik Deutschland sehr gering, meist weit unter 10.000 pro Jahr. Aufgrund begrenzter Kapazit&auml;ten wurde 1959 das Bundessammellager nach Zirndorf verlegt. Die Anerkennungsquote war niedrig, w&auml;hrend die Flucht aus der DDR (Republikflucht) ein separates, weit gr&ouml;&szlig;eres Ph&auml;nomen darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">August 1961: Allein im August 1961 fl&uuml;chteten ca. 49.425 Personen. Gesamtzahlen 1961: Zwischen dem 1. April und dem 31. August 1961 wurden rund 121.272 &bdquo;Republikfluchten&ldquo; registriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlen: Im Jahr 1966 wurden laut historischen Daten 4.379 Asylantr&auml;ge verzeichnet. Bis Ende der 1970er Jahre lagen die Zahlen der Asylbewerber pro Jahr in der Regel weit unter 10.000.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geringe Gesamtzahlen: Zwischen der Staatsgr&uuml;ndung 1949 und 1968 beantragten insgesamt nur knapp &uuml;ber 70.000 Menschen Asyl. Die Zahl der Asylsuchenden lag bis Ende der 70er Jahre konstant bei meist weit unter 10.000 Personen pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anzahl der Antr&auml;ge: Im Jahr 1969 stieg die Zahl der Asylantr&auml;ge auf rund 11.600 an, was f&uuml;r die damalige Zeit (die 1950er und 1960er Jahre blieben meist bei wenigen tausend Antr&auml;gen) ein hoher Wert war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niedrige Zahlen: Die Zahl der Asylbewerber lag bis Ende der 1970er Jahre konstant weit unter 10.000 Personen pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niedrige Asylantragszahlen: Bis Ende der 1970er Jahre blieben die j&auml;hrlichen Asylantragszahlen (abgesehen von Krisen wie 1956 und 1968) niedrig. Erst Ende der 1970er Jahre stiegen sie sp&uuml;rbar an (z. B. auf 28.223 im Jahr 1978).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Historischer Kontext: Die Situation 1976 war der Vorbote f&uuml;r den drastischen Anstieg der Asylantr&auml;ge Ende der 1970er Jahre (1978: &uuml;ber 28.000 Antr&auml;ge, 1979: &uuml;ber 41.000). Zuvor war die Praxis der Asylgew&auml;hrung eher restriktiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Ereignisse und Zahlen 1978:Anstieg der Asylzahlen: Die Zahl der Asylsuchenden stieg signifikant an, mit 28.223 Antr&auml;gen f&uuml;r 33.136 Personen im Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlen und Anstieg: Die Zahl der Asylbewerber stieg 1979 auf rund 51.000 Personen, nachdem die Zahl der Antr&auml;ge in den Jahren zuvor niedriger lag. Dies war ein Vorbote des starken Anstiegs im Jahr 1980, als &uuml;ber 107.000 Antr&auml;ge gestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R&uuml;ckgang danach: Nach dem H&ouml;chststand 1980 sanken die Zahlen in den Folgejahren schnell wieder (1981: ca. 49.391<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1982 verzeichnete die Bundesrepublik Deutschland 37.423 Asylsuchende. Als Reaktion auf stark gestiegene Zahlen seit Mitte der 70er Jahre trat am 1. August 1982 das versch&auml;rfte Asylverfahrensgesetz in Kraft, welches den Instanzenweg beschleunigte, die Verleitung zur Asylmissbrauch unter Strafe stellte und die Unterbringung in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften festlegte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kennzahlen 1983:Antragsteller: Die Zahl der neuen Asylantr&auml;ge fiel auf unter 20.000 (genauer: ca. 16.335 Antr&auml;ge).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Fakten zum Asylgeschehen 1985:Steigende Zahlen: Nach 1983 verzeichnete 1985 erneut eine Zunahme der Antr&auml;ge. Im Folgejahr 1986 stieg die Zahl auf rund 100.000 Personen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Fakten zu Asylsuchenden 1987:Gesamtzahl: Bis zum 30. September 1987 wurden bereits 36.869 Asylsuchende registriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1988 beantragten 103.076 Personen in der Bundesrepublik Deutschland Asyl. Dies entsprach einem Anstieg von etwa 80 Prozent gegen&uuml;ber 1987 (\\(57.379\\) Antr&auml;ge) und war der h&ouml;chste Stand seit acht Jahren, was die politische Debatte &uuml;ber den Fl&uuml;chtlingsdruck versch&auml;rfte<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1989 beantragten 121.318 Personen in der Bundesrepublik Deutschland Asyl, was einen signifikanten Anstieg gegen&uuml;ber 1988 (\\(103.076\\) Antr&auml;ge) darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1991 stellten 256.112 Personen in Deutschland einen Asylantrag, was einen deutlichen Anstieg von 32,7 % gegen&uuml;ber 1990 (193.063 Personen) darstellte. Hauptgr&uuml;nde waren die Kriege im ehemaligen Jugoslawien sowie eine hohe Zuwanderung aus Rum&auml;nien. Die Situation war durch rassistische Ausschreitungen, besonders in Hoyerswerda, gekennzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1992 erreichte die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland mit 438.191 Erstantr&auml;gen einen historischen H&ouml;chststand, angetrieben prim&auml;r durch die Balkankriege. Die hohe Zahl f&uuml;hrte zu &uuml;berf&uuml;llten Unterk&uuml;nften, einer intensiven Debatte &uuml;ber den &bdquo;Asylkompromiss&ldquo; und einer Versch&auml;rfung des Grundrechts auf Asyl (Art. 16) im Folgejahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1993 erreichte die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland mit rund 320.000 bis 322.000 Antr&auml;gen einen hohen Stand, ging jedoch nach dem Asylkompromiss vom 26. Mai 1993, der das Grundrecht auf Asyl (Art. 16a GG) massiv einschr&auml;nkte, deutlich zur&uuml;ck. Zentrale Ma&szlig;nahmen waren die Einf&uuml;hrung der &ldquo;sicheren Drittstaaten&rdquo;-Regelung und das Asylbewerberleistungsgesetz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesamtzahl: Im gesamten Jahr 1994 wurden 300.280 Asylantr&auml;ge verzeichnet<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1995 stellten 127.937 Personen einen Asylantrag in Deutschland, was in etwa dem Vorjahresniveau entsprach (1994: 127.210)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1996 beantragten insgesamt 116.367 Personen in Deutschland Asyl,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1997 stellten 104.353 Personen einen Asylantrag in Deutschland,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1998 beantragten insgesamt 98.644 Personen Asyl in Deutschland,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2000 wurden in Deutschland laut Angaben des UNHCR rund 78.760 Asylantr&auml;ge gestellt,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2001 wurden in Deutschland 88.287 Erstantr&auml;ge auf Asyl gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2002 beantragten 71.172 Personen in Deutschland Asyl, w<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&Uuml;bersicht mit KI Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 50.563 Asylantr&auml;ge gestellt,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2004 gab es in Deutschland 35.600 Asylsuchende,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2005 stellten 28.914 Personen in Deutschland einen Asylantrag<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2006 verzeichnete Deutschland mit 21.029 Erstantr&auml;gen den niedrigsten Stand an Asylsuchenden seit 1977,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2007 verzeichnete Deutschland mit rund 19.000 Asylantr&auml;gen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 22.085 Asylantr&auml;ge gestellt. D<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">m Jahr 2009 verzeichnete Deutschland 27.649 Asylantr&auml;ge (25.429 Erstantr&auml;ge),<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2010 gab es in Deutschland 41.332 Asylerstantr&auml;ge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2011 stieg die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland an. Laut BAMF-Migrationsbericht 2011 und dem Bundesamt in Zahlen 2011 wurden fast 46.000 (ca. 45.741) Asylerstantr&auml;ge registriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2012 stieg die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland drastisch um &uuml;ber 40 % auf insgesamt 64.539 (bzw. 77.650 inklusive Folgeantr&auml;ge) an<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 109.580 Asylerstantr&auml;ge registriert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2014 wurden in Deutschland insgesamt 202.834 Asylantr&auml;ge<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2015 verzeichnete Deutschland einen historischen H&ouml;chststand bei den Asylsuchenden, mit etwa 476.649 registrierten Asylantr&auml;gen. Im Jahr 2016 haben 745.545 Personen einen Asylantrag gestellt, so viele wie nie zuvor. Dies ist allein im Vergleich zum Jahr 2015 ein Anstieg um 63,5 Prozent. Insgesamt haben seit 1953 rund 5,3 Millionen Menschen Schutz in Deutschland gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2015 kamen so viele Asylsuchende wie noch nie nach Deutschland; registriert wurden rund 890.000 Personen. In Folge dessen wurde 2016 mit 745.545 Asylantr&auml;gen der bislang h&ouml;chste Stand in Deutschland verzeichnet. Die Zahl der Antr&auml;ge sank 2017 auf 222.683.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Asylerstantragszahlen sind seit 2016 wieder r&uuml;ck- l&auml;ufig: Von 2016 auf 2017 gingen sie von 722.370 auf 198.317 zur&uuml;ck (-72,5 %), im Jahr 2018 verringerte sich die Zahl der erstmaligen Asylantr&auml;ge erneut um 18,3 % (161.931 Erstantr&auml;ge), davon 32.303 Asylantr&auml;ge (19,9 %) von in Deutschland geborenen Kindern im Alter &hellip;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2019 verzeichnete Deutschland 111.094 grenz&uuml;berschreitende Asylerstantr&auml;ge, was einen R&uuml;ckgang von 14,3 % gegen&uuml;ber dem Vorjahr (2018: 129.628) darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 102.581 Asylerstantr&auml;ge verzeichnet,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2021 wurden in Deutschland insgesamt 190.816 f&ouml;rmliche Asylantr&auml;ge gestellt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2022 wurden in Deutschland 244.132 Asylantr&auml;ge gestellt,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2023 haben insgesamt 351.915 Personen einen Asylantrag in Deutschland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2024 stellten insgesamt 250.945 Personen einen Asylantrag in Deutschland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2025 sind die Asylantragszahlen in Deutschland deutlich gesunken. Insgesamt wurden laut BAMF 168.543 Personen als Asylsuchende registriert.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24923\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24923\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im 18. 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