{"id":24985,"date":"2026-09-13T17:17:28","date_gmt":"2026-09-13T15:17:28","guid":{"rendered":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24985"},"modified":"2026-09-13T18:06:55","modified_gmt":"2026-09-13T16:06:55","slug":"berlin-hat-eine-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?p=24985","title":{"rendered":"Berlin hat eine Wahl?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 20.9. wird auch in Berlin eine neues Abgeordnetenhaus gew&auml;hlt. Die HUMANwirtschaft hat den Berliner Parteien ebenfalls ihre Wahlpr&uuml;fsteine zugesendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie jeder Wahlkampf der letzten Zeit einer, welcher sich nicht mehr an der Realit&auml;t orientiert, sondern nur noch an Ideologie. (zB, R&uuml;ckenteignung der selber vor einigen Jahren quasi verschenkten Wohnungen zu den heutigen Monopolpreisen)  Daher hat die Humanwirtschaft versucht, die Parteien mit etwas Mathematik, sprich Wissenschaft aus der Reserve zu locken. Unsere Pr&uuml;fsteine basieren auf der Formel C-W=(r-g)*k . Diese Formel beweisst mathematisch, das Gerechtigkeit mehr als eine Frage der Philosophie ist.<br>Um die Beantwortung zu vereinfachen und auch Vergleichbar zu machen, sollten die Parteien bzw. die Listen- und Direktkandidaten die Antworten in einer 5-stufigen Skala von &bdquo;ich stimme zu&ldquo; bis &bdquo;ich stimme nicht zu&ldquo; geben. <a href=\"https:\/\/humanwirtschaftspartei.de\/?page_id=24973\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Fragen befanden sich auf einem Webformular auf der Webseite. Und waren nur &uuml;ber den genauen Link aufrufbar.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gedanke dahinter: Politik ist zun&auml;chst 100 Prozent Ideologie. Was geschieht, wenn diese Ideologie jetzt mit Wissenschaft &ndash; und hier speziell mit Mathematik &ndash; konfrontiert wird? Die Formulierung der Fragen war bewusst so gew&auml;hlt, das eine Konkrete Antwort zu geben war, also ohne die M&ouml;glichkeit von Ausfl&uuml;chten in den philosophisch-ideologischen Raum? Und ja, Politiker f&uuml;rchten konkrete Antworten wie der Teufel das Weihwasser. Im Prinzip also eine unl&ouml;sbare Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 16 angefragten Parteien haben wir 2 Antworten bekommen.<br>(in Reihenfolge des Eingangs der Antworten)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&Ouml;DP<\/strong>: hat recht ausf&uuml;hrlich geantwortet, allerding ohne die Wahlpr&uuml;fsteine als solche zu beantworten. Man stellt fest: &ldquo;dass &ouml;konomische Modelle und Gleichungen nie mehr als einen Versuch darstellen k&ouml;nnen, die Realit&auml;t abzubilden. Dies gilt selbst f&uuml;r vermeintlich so anerkannte Aussagen wie &bdquo;Je h&ouml;her der Preis, desto niedriger die Nachfrage&ldquo;. Ich halte deshalb den &hellip; eingeschlagenen Weg, die Wirtschaftswissenschaften am Vorbild der Physik und anderen Naturwissenschaften auszurichten, f&uuml;r einen Irrweg, weil &ouml;konomische &bdquo;Gesetze&ldquo; nicht mit Naturgesetzen vergleichbar sind. Insofern sehe ich auch den Versuch, die komplexe Wirklichkeit in eine Formel wie C &minus; W = (r &minus; g) &#158; K zwingen zu wollen, als zwar didaktisch interessant, vielleicht auch intellektuell inspirierend an &ndash; aber mehr auch nicht. &mdash; Wir streben eine Wirtschaftsform an, die gerade nicht den Zwang zu st&auml;ndigem Wachstum beinhaltet, weil Wachstum allzu h&auml;ufig &ndash; wenn auch nicht zwangsl&auml;ufig &ndash; ein umweltsch&auml;dliches Wachstum bedeutet, welches die nat&uuml;rlichen Ressourcen aufzehrt. Wir m&uuml;ssen uns als Gesellschaft bewusst sein, dass wir in der bisherigen Form nicht mehr lange weiterwirtschaften k&ouml;nnen. &mdash; Laut Ihrer Formel m&uuml;sste ein negatives Wachstum zu entsprechend gleich hohen negativen Zinsen f&uuml;hren. In der konkreten Umsetzung w&auml;re das extrem herausfordernd. &mdash; Des Weiteren setzt sich die &Ouml;DP daf&uuml;r ein, leistungslose Einkommen bzw. Kapitalverm&ouml;gen sehr viel st&auml;rker als bisher zu besteuern, um damit die auch von Ihnen beklagte Gerechtigkeitsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en &mdash; Auch m&ouml;chte die &Ouml;DP den Boden k&uuml;nftig als Gemeingut behandelt wissen; d.h. den Nutzungsinteressen der Eigent&uuml;mer sollten enge Grenzen gesetzt werden. &mdash;- Wir denken, dass die &Ouml;DP in dieser Hinsicht recht &auml;hnliche Positionen wie die Humanwirtschaftspartei vertritt.&rdquo; <br><br>&Auml;hnlich vieleicht ja, aber warum keine negativen Zinsen? Warum soll die Formel die Wirtschaft zu etwas zwingen? (sie erkl&auml;rt das Warum des nicht funktionieren) Die herangehensweise ist also der der Humanwirtschaft wohl eher entgegengesetzt. &Ouml;konomische Gesetze sind Naturgesetze und funktionieren in einer Monopolbefreiten Gesellschaft sehr wohl positiv und im Monopolismus negativ. Selbst die &ldquo;Besteuerung&rdquo; wegen &ldquo;Ausgleichs&rdquo; wird dann &uuml;berfl&uuml;ssig.  Nicht Umsonst strebt die HUMANwirtschaft eine nat&uuml;rliche, sich selbst regulierende Wirtschaftsordnung an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gr&uuml;ne<\/strong>: kann uns leider aus Zeitgr&uuml;nden keine Antwort geben. Nach der Wahl &ldquo;freuen uns auf einen guten Austausch zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt.&rdquo; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle anderen Parteien habe keine Reaktion gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine verbindliche Antwort Fehlanzeige. Das hei&szlig;t bez&uuml;glich der Fragen nach Gerechtigkeit ist keine Partei w&auml;hlbar. Neben der &Ouml;DP finden sich auch bei anderen Parteien punktuelle &Auml;hnlichkeiten, z. B. im Bestreben um Abr&uuml;stung und Frieden das BSW. Auf die Parteien in bisheriger Regierungsverantwortung sollten sie aber auf jeden Fall verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>20. 9. &ndash; Sie haben die (Q)Wahl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24985\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24985\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-down\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20.9. wird auch in Berlin eine neues Abgeordnetenhaus gew\u00e4hlt. 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