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wo nach richten - No.76
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Liebe Parteifreunde und Interessenten,

mit diesem Osternewsletter seid alle gegrüßt.
Auch wenn wir heute auf den traditionellen Osterspaziergang, staatlich verordnet, weitest gehend verzichten müssen, sehen wir doch beim Blick vor die Tür, Ostern ist vor allem das Fest der wieder erwachten, wieder geborenen Natur. Von den Menschen seit Jahrtausenden gefeiert.
Bevor die Natur aber jedes Jahr aufs Neue geboren wird, muss der in die Erde gelegte Samen erst einmal sterben. Am Karfreitag wird dieses Sterbens gedacht. Der Tot als Voraussetzung von neuem Leben.
Dieses Jahr erscheint uns dies vielleicht besonders makaber. Corana fordert viele Menschenleben, vor allem ältere und kranke Menschen sind betroffen. Doch diese Menschen sterben wohl alle nicht an Corona, sondern lediglich mit Corana. Einer Krankheit, welche das Sterben beschleunigt.
Corana zeigt uns in kurzer Zeit, wohin expotentielles Wachstum führt - in eine kranke Gesellschaft, teilweise eine todkranke Gesellschaft.
Die Parallele zum unkontrollierten Geldmengenwachstum sehen wohl nur wenige. Auch dieses führt zu einer kranken Gesellschaft. Corona ist ein Schuß vor den Bug unser Wachstums-Gesellschaft. Viele sehen jetzt die Chance, unsere Gesellschaft neu zu organisieren. Die Welt nach Corana wird eine andere sein, so der Tenor.  Sie übersehen aber, was und wer unsere Gesellschaft im Wahrheit bestimmt:
Das Kapital und seine Besitzer. Und den monetären Gesetzen folgend wird es nach Corana genau so ungebremst weiter gehen.
Doch Karfreitag und Ostern zeigen uns auch, das es einen Neubeginn, eine gesellschaftliche Neugeburt geben kann.

Lassen wir mal Goethe zu Wort kommen:
Osterspaziergang
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

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genau, dem Johannes müssen wir auch dringend unser Buch geben,damit er versteht, wie sich diese Gesellschaft schädigende Ungleichverteilung aufbaut, wie der mathematische Mechanismus dahinter wirkt.Jetzt, da die Menschen jeden Abend in den Nachrichtenexponentielles Wachstum bei Corona gezeigt bekommen,sollten ein paar mehr von ihnen das doch verstehen..... WP

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Veranstaltungen der Partei und ihrer Gliederungen.

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