Am vorletzten Oktoberwochende trafen sich 8 Parteifreunde in Friedberg / Hessen zum 80. Bundesparteitag der Humanwirtschaft.
Im Prinzip war es ein reiner Formalitäten Parteitag. Es waren im Vorfeld keinerlei Anträge eingereicht worden.
So stand neben den üblichen Formalitäten nur die Neuwahl des Vorstandes an.
Carsten Reuter hatte angekündigt auf Grund anderer gesellschaftlicher Verpflichtungen nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung zu stehen. Der Parteitag bedankte sich beim ihm für die geleistete Arbeit und sprach die Hoffnung aus, auch weiterhin mit gut recherchierten Beiträgen versorgt zu werden.
Nach ausführlicher Diskussion wurde schlieslich Harald Heidenreich zum Bundesvorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurde Winrich Prenk, welcher zunächst vom Amt des Schatzmeisters zurückgetreten war. Zum neuen Schatzmeister wurde schließlich Kerstin Weigth gewählt. Webmaster ist weiterhin Harald Heidenreich.
Unter dem Punkt Verschiedenes ging es dann um die Zukunft der Partei. Als wichtig wurde die Zusammenarbeit mit anderen freiwirtschaftliche Gruppen gesehen. So kam es doch noch zu einem Antrag aus der Situation des Parteitages.
In diesem geht es um einen Antrag der Partei an die INWO als “juristische” Person Mitglied zu werden.
Sollte die INWO dies positiv bescheiden wäre die Partei als EINE Person mit einer Stimme dort Mitglied, aber alle Parteimitglieder wären in den Informationsfluss eingebunden.
Auch im Schlusswort des neugewählten Vorsitzenden ging es um die Zukunft der Partei und der Freiwirtschaft als solches. Harald Heidenreich betonte, dass das, was bisher an Aktionen und Arbeit geleistet worden ist sicher gut und richtig gewesen ist. Es entspricht aber nicht mehr den Erfordernissen der Moderne. Und verpufft somit heute im Nichts.
Nötig ist eine Kreativitäts-Offenssive der gesamten Freiwirtschaftsbewegung um die genialste Idee ever zur Verbesserung der Situation der Menschen unserer Gesellschaft wieder unter eben jene Menschen zu bringen und sie erkennen zu lassen, das sie letztlich die Nutznieser der gesellschen Reformen sind. Und dazu müssen neue Wege gefunden werden.
Es geht dabei nicht um Putin, Trump oder Merz, es geht nicht um den Staat als solchen, es geht um den Menschen. 5000 Jahre Staaten, Macht und Herrschaft haben geschichtlich gezeigt, das diese Strukturen nicht dem Wohl der Menschen auf diesem Planeten dienen, sondern immer nur einer gierigen selbsternannten Elite nutzen, welche mit Halbwahrheiten und zur Doktrin erklärten oft fragwürdigen Moral ihre Position festigen wollen.
Die Frei- und HUMANwirtschaft ist der Schlüssel für eine herrschaftsfreie, selbstorganisierte Gesellschaft.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!


