Neben dem neuen Modewort der „Remigration“ geistert neuerdings auch die nationale Alternative der „Reproduktion“ durch die deutsche Medienlandschaft.
Die Partei der blauen Himmelsstürmer will jedem Neugeborenen mit deutscher Staatsbürgerschaft eine Willkommensprämie von 2.000 bis 20.000 Euro zukommen lassen.
Soll man diese Neugeborenen als Biodeutsch oder arisch deutsch bezeichnen???`Man soll ja das Kindelein stets beim richtigen Namen nennen dürfen!!!
Nur bis jetzt sind alle Versuche die Geburtenrate mit finanziellen Anreizen zu „stimulieren“ fehlgeschlagen. Das heimische Schlafzimmer als Reproduktionsstätte der deutschen Nation. Nur bei solch einem Erfolgsdruck bleibt meistens die Romantik auf der Strecke.
Oder sollen wir vielleicht auch noch diese Willkommensprämie als das bezeichnen was sie auch sein soll.
Eine „Wurfprämie“ für gebärende Frauen.
In allen Ländern der Welt sind seit über 50 bis 60 Jahren die Geburtenzahlen pro Frau rückläufig.
Jede Frau musss in ihrem Leben mindestens 2 Kinder zur Welt bringen damit die Bevölkerungszahlen ohne Wanderung auf einem konstanten Niveau bleiben.
Deutschland hat mit einer Geburtenrate von 1,11 pro Frau eines der niedrigsten Geburtenraten der Welt.
Nur in den Jahren von 1950 bis 1965 konnte Deutschland eine Geburtenrate von über 2 Geburten pro Frau aufweisen.
Die Antwort der HUMANwirtschaft:
Grundsatzprogramm:
3.7 Familie
In der HUMANWIRTSCHAFT wird die Bodenrente, wie schon unter Punkt 2 erklärt, an alle Eltern oder Erziehenden ausbezahlt. Die Auszahlung der Bodenrente an jene Menschen, die sich um die Erziehung ihrer Kinder kümmern, kommt einem Gehalt gleich, das für alle Erziehende Anerkennung und persönliche Entscheidungsfreiheit von ganz neuer Qualität bedeutet. Erst wenn die ökonomische Frage für Erziehende gelöst ist, sind sie wirklich in der Lage, Kinder, Familie und Beruf sinnvoll und in gewünschter Form miteinander zu verbinden. Für Mütter oder auch Väter, die sich um die Betreuung ihrer Kinder kümmern, gibt es weder den Zwang, recht schnell wieder arbeiten zu müssen, noch werden sie aufgrund von Konkurrenzmechanismen ausgegrenzt, wenn sie wieder berufstätig sein wollen, wie dies derzeit oftmals der Fall ist.
Die finanzielle Entlastung, die Freiland und Freigeld für alle Familien mit sich bringen, sorgt dafür, dass Kinder nicht länger ein Armutsrisiko darstellen. Die Perspektive einer sicheren Zukunft wird die Geburtenrate ansteigen lassen, wodurch die gegenwärtigen demographischen Probleme über wunden werden


2 Anmerkungen zum obigen Beitrag:
1. Staatabürgerschaft
Diese ist nicht eine eine bestimmte Nationalität, Religion oder Hautfarbe gebunden.
Staatsbürgerschaft beschreibt vielmehr das Eigentums(Sklaven-)verhältniss eines Individiums zum Herrschaftssystem Staat. Schon im alten Rom waren die römischen Staatsbürger nicht nur geborene Römer, sondern Bürger aus allen Teilen des Imperiums. Und auch schon dort war der Sklavenhalter verpflichtet seine Sklaven zu versorgen.
So ist dies auch in Deutschland. Ca 13 bis 14 % der deutschen Staatsbürger sind nicht deutscher Herkunft, gemeinhin also Menschen mit Migrationshintergrund mit deutschen Pass. Diese würden dann natürlich selbst nach Afd-Meinung in den Genuss ihrer „Ideen des Begrüßungsgeldes für neugeborenen Staatsbürger“ kommen. Die Bezeichnung Biodeutsch ist daher mehr als unzutreffend, und könnte sogar in diesem Fall als Diskriminierung ausgelegt werden. Arierer würde widerrum nur die aus dem indischen Raum stammenden Staatsbürger betreffen.
Fazit: Bei dieser Begriffsverwendung ist der Afd nicht beizukommen. Und kann schlimstenfalls das Gegenteil bewirken.
2. Wurfprämie
Dieser Begriff erinnert stark an den femifaschistischen Hass und Hetze Begriff der Herdprämie, mit welchen von pseudolinks-grüner Seite Stimmung gegen das Erziehungsgeld für Eltern während der ersten Lebensjahre eines Neugeborenen gemacht wurde. In Folge dieser Hetzkampagnie wurde der mögliche Bezugszeitraum für das Erziehungsgeld samt der Erziehungszeit massiv zurückgefahren und heute nur noch rudimentär erhalten ist. Die Diskriminierung der Eltern, insbesondere die einer Mutter mit der Begriff der Herdprämie hat vor allem das Ziel, Kinder so schnell wie möglich aus der Familie zu reissen und einer (zinsbringenden!!!) Fremdbetreunung zu unterwerfen. Weiterhin
die Zerstörung familiärer Binungen mit dem Ziel, flexible, bindungsunfähige Personen zu bekommen, welche dann im Interesse des Kapitals überall in der Welt und auch in jedem Krieg dieser Welt einsetzbar sind.
Mit den hier kritisierten Begriffen Wurf- und Herdprämie werden die gesellschaftlich wichtigsten Leistungen übergebühr diskretiert und verächtlich gemacht.
Fazit: Bitte saubere Begriffe verwenden mit welchen die echten Leistungsträger der Gesellschaft – also insbesondere die Mütter – nicht gedemütigt und beleidigt werden.
Die Famile ist ist kleinste Zelle einer jeden menschlichen Gesellschaft. Wird diese zerstört dient dies nur dem Kapital und bewirkt das Ende der Menschlichkeit.