Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im 1. Artikel des Grundgesetzes.
Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine große Kluft.
Die Realität sieht so aus, dass mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen auch die Würde und das Ansehen eines Menschen steigt.
Die Würde ist somit von dem jeweiligen finanziellen Status eines Menschen abhängig.
Somit ist der Status eines Menschen mehr wert wie der Mensch selbst.
Neuerdings sollen sogar alle sozial-schwachen Menschen welche von Kinderarmut, Arbeitslosigkeit und/oder Altersarmut betroffen sind an ihrem Schicksal selbst schuld sein.
Zusätzlich soll ihr schlechtes Gewissen auch noch damit geschürt werden in dem man Ihnen und der Allgemeinheit einredet der Sozialstaat würde zu viel kosten und an den hohen Kosten wären die Betroffenen selbst schuld.
Die Humanwirtschaftspartei möchte hier der Würde eines Menschen einen konkreten finanziellen Gegenwert entgegenstellen.
Ausgehend von einem bedingungslosen Grundeinkommen in Höhe von 1.500 Euro brutto für jeden Menschen der in Deutschland geboren wurde oder in Zukunft noch wird, erhält jeder Mensch welcher seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat dieses Grundeinkommen bis zu seinem Wegzug aus Deutschland oder bis zu seinem Tod. Bei Ausländern, Migranten und Flüchtlingen besteht eine Anwartschaft von 4 Jahren.
Von diesem Bruttogrundeinkommen werden automatisch die Kosten für die Warmmiete, Gesundheitskosten, Stromkosten und Mobilität abgezogen.
Jedem Mitbenutzer einer Mietwohnung werden monatlich 375 Euro Warmmiete von seinem BGE abgezogen. Somit bezahlen auch Kinder eine Warmmiete.
Jedem Bezieher des BGE werden monatlich 20 Prozent von seinem BGE, also 300 Euro monatlich von seinem BGE für Gesundheitskosten abgezogen. Diesbezüglich zahlen auch Kinder ihre Gesundheitskosten selbst. In diesen Kosten sind alle Arztkosten, Kosten für Medikamente, Kosten für Krankenhaus, Reha, Pflege und Altersheime enthalten. Alle zusätzlichen Kosten werden von der Allgemeinheit getragen.
Für die Mobilität (Deutschlandticket) bezahlt jeder Bezieher des BGE einen monatlichen Beitrag von 50 Euro.
Für die monatlichen Stromkosten bezahlt jeder Bezieher des BGE eine Pauschale von 50 Euro monatlich.
Jedem Menschen in Deutschland soll täglich ein Satz von 15 Euro für gesundes Essen und Trinken gewährt werden. Somit müssen jedem Menschen in Deutschland monatlich 450 Euro für diese Bedürfnisse zur Verfügung stehen.
Es verbleibt eine Summe von 275 Euro netto für alles sonstigen Bedürfnisse des Lebens.
Die Humanwirtschaftspartei fordert den Wiedereinstieg des Staates in den sozialen Wohnungsbau. Eine weitere Privatisierung von Mietwohnungen sowie die Umwandlung von Mietwohnungen zu Eigentumswohnungen sollte verboten werden.
Eine Privatisierung von Krankenhäusern und Pflegeheimen lehnt die Humanwirtschaftspartei ebenfalls ab.
Der gesetzliche Mindestlohn als Maß aller Dinge.
In Zukunft soll der gesetzliche Mindeststundenlohn als Maßstab für folgende Dinge gelten.
Tagessatz für gesundes Essen und Trinken.
Mindeststundenlohn soll auch für die Entlohnung von Häftlingen in JVA,s gelten.
Mindeststundenlohn soll auch für gemeinnützige Arbeit gelten.
Mindeststundenlohn soll auch für die Arbeit von Behinderten in Behindertenwerkstätten gelten.
In Zukunft darf niemand mehr zu einer Arbeit unterhalb des Mindeststundenlohns beschäftigt werden.
Damit sind auch alle Tätigkeiten im Bereich der gemeinnützigen Arbeit und 1-Euro-Jobs inbegriffen.
Jeder Mensch soll kostenlos Zugang zu Medienberichten haben.
Die GEZ sowie die damit verbundenen Gebühren werden abgeschafft.
Rundfunk und TV werden in Zukunft über das allgemeine Steueraufkommen finanziert.
Jeder Bürger/in soll durch diese Maßnahmen zur Teilhabe und Teilnahme an der Gesellschafft versetzt werden.
Eine Gesellschaft kann nur dann wachsen wenn ein Jeder seine Persönlichkeit in sozialer Absicherung frei entfalten kann.
Jeder Bürger/in soll das Recht aber auch die Pflicht erhalten sich in die Gesellschaft einzubringen.
Aufgrund der sozialen Schieflage in Deutschland möchte die Humanwirtschaftspartei bewirken, daß diese Grundbedürfnisse des Lebens als Ziel in die Verfassung aufgenommen werden und auch Verfassungsrechtlichen Schutz genießen und demzufolge auch unveräußerlich sind.
Leider erleben wir zur Zeit in Deutschland das genaue Gegenteil.
Der Staat zieht sich immer mehr zurück und entledigt sich seiner Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl und seiner Bürger.
Wenn die Politik will das bestimmte Gesellschaftsgruppen aufgrund ihres sozialen Status ausgegrenzt werden, wenn solche Gruppen nur noch ungesundes Essen zu sich nehmen sollen, wenn solche Gruppen nur noch in billigen „Lumpen“ und in billigen „Bruchbuden“ von Wohnungen nur noch „schönhausen“ sollen, wenn nur noch die Ellbogenmentalität, nur noch das „Ich“ und nicht mehr das „Wir“ zählen soll sind wir bereits auf einem sehr guten Weg.
Nur was soll eine Gesellschaft wert sein, die von Tag zu Tag immer mehr erkaltet.
Soll unsere Zukunft nur noch aus grauen Tagen ohne Hoffnung bestehen???

